Basketball-Bezirksliga: 82:67-Sieg gegen ACT Kassel IV

Basketball-Bezirksliga: Die Titans überraschen

Bad hersfeld. Totgesagte leben länger – an diese Redewendung hat man sich während der Begegnung der Hersfelder Bezirksliga-Basketballer am Samstag schon ein wenig erinnert gefühlt.

Herrschte noch vor dem Spiel gegen die ACT Kassel IV alles andere als Optimismus im Lager der TVH Titans vor, sah dies nach den ersten Spielminuten plötzlich ganz anders aus. In eigener Halle zeigten sie eine gute Leistung und belohnten sich mit einem 82:67 (45:41)-Sieg.

Nachdem Trainer Alai Barite vor dem Wochenende noch hoffte, zumindest eine Handvoll gesunder Spieler zusammen zu bekommen, erwartete ihn am Samstagabend eine positive Überraschung. Weil auch der ein oder andere angeschlagene Spieler das Team unterstützen wollte, nahmen gleich neun Mann auf der Titans-Bank Platz.

Effektiv im Angriff

Gegen den Tabellenfünften fanden die Hersfelder gut in die Partie und zeigten sich vor allem im Angriffsspiel effektiver als zuletzt. So gab es für sie diesmal zwar keinen Preis für schöne Passkombinationen und besonders gutes Zusammenspiel zu gewinnen, dafür sprang aber endlich einmal Zählbares heraus.

Da vor allem die Kasseler trotz ihres kleinen Kaders von nur sechs Mann bemüht waren, das Tempo kontinuierlich hoch zu halten, entwickelte sich eine flotte und punktereiche Partie, in der sich beide Mannschaften lange Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Nach 21:20-Zwischenstand nach dem ersten Viertel gelang es den Titans schließlich, sich am Ende der ersten Hälfte ein wenig abzusetzen. Durch zwei schnelle Körbe in der letzten Minute der ersten Halbzeit brachten sich die Gäste jedoch noch vor dem Seitenwechsel wieder in Schlagdistanz, sodass es zur Pause 45:41 stand.

Voller Selbstbewusstsein

Als würde ihnen diese knappe Führung die nötige Sicherheit geben, starteten die Hersfelder voller Selbstbewusstsein in die zweite Hälfte. Recht flott drückten sie dem Spiel ihren Stempel auf und setzten sich rasch um einige Zähler ab. Zwar versuchten die Kasseler das Tempo hoch zu halten und Ordnung und Ruhe zu bewahren, da die Titans jedoch schnell umschalteten und in der Defensive konzentriert und mit Einsatz arbeiteten, stand es vor dem Schlussviertel 70:57.

Erfahrener Kapitän

Trotz dieses klaren Rückstandes machten die Gäste auch in den Folgeminuten ordentlich Druck und schafften es insbesondere dank einer starken Phase ihres erfahrenen Kapitäns Jacek Rogalski doch noch einmal aufzuholen.

Gefördert durch zu viel Nachlässigkeit der Gastgeber kamen sie knapp zweieinhalb Minuten vor Schluss wieder bis auf sechs Punkte heran, dann aber folgte die Hersfelder Reaktion. Angetrieben durch Anfeuerungs-Rufe der eigenen Mitspieler nutzten sie nun jeden Fehler der ACT aus, stellten den alten Abstand wieder her und feierten am Ende einen deutlichen Sieg.

TVH: Hopp 17, Jede 15, Kautzsch 22, Lißner 20, Sahin 2, Trickovski 6, Ilic, Kasim, Tank

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