Vechta will sich jetzt etablieren

Jeremy Dunbar

Vechta. Nach dem zweiten Aufstieg der Basketballer von Rasta Vechta in die 1. Bundesliga wollen die Niedersachsen das Projekt professionell angehen. „Wir sind uns sicher, dass wir die Lizenz bekommen“, sagte Geschäftsführer und Clubchef Stefan Niemeyer der Deutschen Presse-Agentur. Der Etat steige von 2,3 auf 2,7 Millionen Euro. „Wir sind nach dem einen Jahr Erfahrung, die auch schmerzlich war, dieses Mal wesentlich besser vorbereitet und wollen uns etablieren“, erklärte Niemeyer, der mit seiner Firma für Futtermittelzusatzstoffe gleichzeitig Hauptsponsor ist.

2014 stieg der etwas andere Verein, der sich 1979 auf Studenten-Initiative nach Bob Marleys Reggae-Lied „Rastaman Vibration“ gründete, nach dem Erstliga-Abenteuer schnell wieder ab. Mit einem Trainerwechsel zu Andreas Wagner ging man den Aufstieg erneut an.

In der Region finden die Basketballer eine breite Unterstützung: 150 Firmen tragen einen finanziellen Beitrag, der RASTA Dome war beim 78:55 (37:24) gegen BIG Gotha mit 3140 Zuschauern zum 70. Mal in Serie ausverkauft. Topscorer beim 25. Erfolg nacheinander – und damit Liga-Rekord – war Devin Gibson mit 16 Punkten.

Im Finale um die Zweitliga-Meisterschaft trifft Vechta mit dem Ex-Göttinger Jeremy Dunbar und Acha Njei am 5. und 8. Mai auf Science City Jena, das sich ebenfalls mit drei Siegen in der Serie „Best-of-Five“ durchsetzte. „Unsere Feier ging doch sehr lang, aber die Spieler haben sich zurückgehalten. Sie nehmen die Spiele doch sehr ernst“, sagte Niemeyer, für den der Meistertitel das „I-Tüpfelchen“ auf die Saison wäre. Die Aufstiegsfeier nach dem letzten Spiel am 8. Mai (15 Uhr) ist in jedem Fall schon geplant. (dpa) Foto: nh

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