U 18-Basketballer scheitern im Kampf um Hessenmeisterschaft

ACT verpasst den Titel

Erzielte 34 Körbe in drei Spielen: Kassels David Ripke. Foto: Fischer

Gießen/Kassel. Die U 18-Korbjäger der ACT Kassel haben bei der Basketball-Hessenmeisterschaft in Gießen nur den dritten Rang belegt. Die Mannschaft von Trainer Jonny Klink hatte sich zuvor eine Chancen auf den Titelgewinn ausgerechnet und verlor die alles entscheidende Partie gegen den späteren Titelträger und Gastgeber VfB Gießen 71:72 (32:32).

Im ersten Spiel hatte sich die ACT der SKG Roßdorf mit 64:75 (25:41) beugen müssen. Nach durchwachsenem Beginnen steigerten sich die Kasseler in der zweiten Halbzeit. Roßdorf hatte allerdings die richtigen Antworten parat. Gegen Eintracht Frankfurt behaupteten sich die Nordhessen mit 69:52 (35:27) – es war ihr erster Erfolg überhaupt gegen diese Mannschaft. Die Kasseler konnten munter durch-wechseln. Frankfurt schaffte es trotz aller Anstrengung nie, mehr als bis auf sechs Punkte heranzukommen.

Vor der letzten Partie des Turniers war klar: Der Sieger dieses Spiels ist Hessenmeister. Verliert Kassel, belegt es den dritten Rang und verpasst die Regionalmeisterschaften.

In der Serie hatte die ACT zweimal Gießen bezwungen. Die Anfangsphase gehörte den Gastgebern, dann wurde Kassel stärker. Nach der Pause entwickelte sich eine hochklassige Partie. Die Nordhessen führten im dritten Viertel zwischenzeitlich mit neun Punkten. Drei Minuten vor Schluss lag Gießen mit 69:64 vorn. Jonas Weitzel und Florian Höhlschen verkürzten auf 68:69. Dann verwandelte der Kontrahent einen Freiwurf. 30 Sekunden vor Ende versenkte David Ripke einen Dreier zur 71:70-Führung der Kasseler. Nun war Gießen am Zug und markierte das 72:71. Nach einer Auszeit Klinks bekam die ACT noch eine Chance. Weitzel bediente den besser positionierten Thiemo Steinau. Dieser nahm sich ein Herz, sein Ball sprang aber wieder aus dem Korb heraus. Gießen war Hessenmeister.

„Nach diesem dramatischen Verlauf waren natürlich alle am Boden zerstört“, erklärte Klink. Klar, zwei Jahre hatten seine Schützlinge auf dieses Ziel hingearbeitet. Einen Vorwurf machte der Coach dem Team nicht: „ Nie habe ich so viel Kampf und Herzblut gesehen.“ • ACT: Weitzel (69), Romberger (35), Ripke (34), Steinau (32), Höhlschen (23), Olten (7), Fischbach (4), Eckardt, Liebmann, Lecke, Toth, Gerlach. (zgk)

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