Regionalliga-Basketballer empfangen Schlusslicht – Oberliga-Damen mit Heimspielen

ACT will Polster schaffen

Verantwortlich für die Taktik: CVJM-Trainerin Andrea Harder setzt auf eine effektive Verteidigung. Foto: Fischer

kassel. Nordhessens Basketballer sind am Wochenende wieder im Einsatz. Die Basketball-Herren der ACT Kassel treffen bereits am Freitagabend (20.15 Uhr, Emil-Junghenn-Halle) auf Bad Kreuznach und stehen unter Druck. Ebenfalls Heimrecht genießen die beiden hiesigen Damen-Oberligateams. Vellmar spielt am Samstag (16 Uhr, Großsporthalle) gegen Krofdorf-Gleiberg, der CVJM Kassel hat es am Samstag (18 Uhr, Sporthalle Bad Wilhelmshöhe) mit Groß-Gerau zu tun. REGIONALLIGA-HERREN

Die Partie der ACTer gegen Bad Kreuznach hat richtungsweisenden Charakter. Für das Regionalliga-Schlusslicht Nieder-Olm scheint der Abstieg unausweichlich, gesucht wird jetzt noch ein zweiter Absteiger. Die Kasseler liegen bei noch sieben ausstehenden Partien vier Zähler vor Eintracht Frankfurt und zwei vor dem TV Langen II. Die beiden Konkurrenten treffen am Wochenende aufeinander. Im Falle eines Sieges verschafft sich die ACT ein Polster, im Falle einer Niederlage bleibt es unangenehm spannend.

„Es ist jetzt die Zeit zum Punkten“, sagt ACT-Coach Hüseyin Eser, der auf den verletzten Stas Brantner (Wadenverletzung), Christoph Arneton (an der Hüfte lädiert) und Konrad Perz (verhindert) verzichten muss. Dafür ziehen die Kasseler einen Joker und nehmen Marcel Wright aus der zweiten Mannschaft dazu. Jeder Reservespieler darf viermal in der ersten Mannschaft aushelfen. Das Hinspiel ging mit 91:53 an Bad Kreuznach. „Wir würfen diesmal nicht so viele einfache Punkte zulassen und müssen Stephan Beck stoppen. Der Topscorer der gesamten Regionalliga hat bereits 381 Zähler (im Durchschnitt 25,4) auf dem Konto. „Wir müssen besser umschalten und beim Rebound gut arbeiten“, sagt Eser weiter. Oberliga-Damen

Die Oberliga-Damen des TSV Vellmar stehen vor einer vermeintlich leichten Aufgabe gegen das Tabellenschlusslicht Krofdorf-Gleiberg II. Nach dem Derbysieg gegen den CVJM Kassel ist die Stimmung bei den Moskitos natürlich super, unterschätzen wollen sie die Gäste aus dem mittelhessischen Wettenberg aber nicht. Die Moskitos wollen die Krofdorferinnen frühzeitig unter Druck setzen, um so das Spiel möglichst früh in die richtige Richtung zu lenken.

Der CVJM trifft auf den Tabellennachbarn Groß-Gerau und will Rang vier verteidigen. „Über eine gute Verteidigung wollen wir unseren Spielrhythmus finden“, so Trainerin Andrea Harder, die voraussichtlich auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. „In der Defense wird es wichtig sein, die Groß-Gerauer Topscorerin, die sich durch eine sehr gute Dreierquote auszeichnet, zu stoppen“, so Andrea Harder weiter: „In der Offense wollen wir den Ball wieder laufen lassen, um uns gegen die Zonenverteidigung gute Wurfpositionen herauszuspielen.“ (zgk)

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