Zeichen gesetzt beim Allstar-Tag: Anti-Trump-Dunk von Bonns Gamble

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Kann man ja auch mal machen: Brian Butler fliegt beim Dunk- Wettbewerb über einen Mountainbiker. Reichte aber nur zu Platz zwei hinter Jamar Abrams. Um das ganze Foto zu sehen, klicken Sie oben rechts.

Was wäre ein Basketball-Allstar-Tag ohne das dazugehörende Spektakel? Dazu gehörten die lustigen, bunten, frechen Maskottchen der Erstligisten, von denen nur der Vertreter aus München fehlte.

Zur Freude der vielen Kinder tobten BG-Maskottchen „Zuffi“ und seine Gefährten lustig durch die Lokhalle.

Ein Muss waren auch der Dreier- und der Dunking-Wettbewerb. Dabei war mit Wilbert Olinde als Juror auch ein Ex-Göttinger involviert. Mit Ex-Nationalspieler „Flying Henning“ Harnisch (Berlin) und Neu-Bundestrainer Henrik Rödl kürte Olinde den Gießener Jamar Abrams zum besten „Korbflieger“. Seine krachenden Dunks ließen die Zuschauer staunen. Dass dabei nicht alle Kunststückchen klappten, lag auf der Hand. Nicht jeder Rückhand-Dunk oder „Three-sixty“ (360-Grad-Drehung) waren drin. Abrams entthronte Vorjahressieger Brian Butler von Pro B-Ligist Elchingen, der über einen Mountainbike-Fahrer Richtung Korb flog.

Ganz speziell war die Einlage von Julian Gamble, dem dritten „Dunker“ von den Telekom Baskets Bonn: Er rammte bei einem seiner Versuche als Gag einen Bonner Physio mit Maske von US-Präsident Donald Trump weg – der wohl politischste Dunk aller Allstar-Spiele. Gamble wollte ein „statement“ gegen Rassismus in den USA setzen: „Trumps Einfluss ist negativ. Es ist nicht das, wofür ich als schwarzer Mann stehe.“

Den Dreier-Wettbewerb gewann Bambergs Maodo Lo mit 17 Punkten bei 25 Dreier-Versuchen. Berlins späterer „MVP“ Peyton Siva traf zuvor sogar den „Half Court Shot“ von der Mittellinie.

Hier finden Sie alle Fotos vom Allstar-Day.

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