Regionalliga-Basketballer empfangen am Sonntag in renovierter Spielstätte den SC Bergstraße

ACT zurück in der Emil-Junghenn-Halle

kassel. Die Basketball-Herren der ACT Kassel spielen in der laufenden Saison der 2. Regionalliga zum ersten Mal wirklich zu Hause, denn endlich ist die Emil-Junghenn-Halle nach monatelanger Renovierung fertig. Gegner ist am Sonntag (15.30 Uhr) der Tabellensechste SC Bergstraße.

Lange haben die Spieler des derzeitigen Tabellenelften auf diesen Tag gewartet. „Endlich haben wir einen echten Heimvorteil“, so Bastian Kelsch, der weiter den erkrankten Trainer Hüseyin Eser vertritt: „Das gibt sicherlich auch noch einmal einen zusätzlichen Push“. Seit knapp zwei Wochen trainieren die ACTer wieder in der Halle, am Montag hatte Kelsch seinen Jungs nach der langen Reise am Sonntag nach Völklingen und wieder zurück freigegeben.

Drei der letzten vier Spiele haben die Kasseler gewonnen. Nach den acht Niederlagen zum Auftakt stehen sie aber immer noch auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist allerdings nur noch zwei Zähler entfernt. Die ACTer wollen jetzt gegen die SC Bergstraße nachlegen. Das Hinspiel haben die Südhessen mit 71:64 gewonnen, allerdings haben da die ACTer erst in den Schlussminuten abgebaut, waren zuvor gleichwertig. Nachdem es im Anschluss an den Sieg in Völklingen am vergangenen Sonntag viel Lob vom Gegner gab, ist das Selbstvertrauen der Gastgeber erheblich gewachsen. „Wir müssen jetzt noch einmal 40 Minuten ans Limit gehen“, so Kelsch. „Wer das nicht kann, sitzt auf der Bank“.

Der Coach muss allerdings auf den Matchwinner aus Völklingen verzichten, Christian Stude hat sich in den Urlaub verabschiedet. Mathias Sinning ist weiter verletzt, hinter dem Einsatz von Cedric Toth (Bänder) und Dario Crmalic (krank) stehen noch Fragezeichen. Aufpassen müssen die Kasseler auf den Bergstraße-Center Tilman Isensee und Forward Moritz Benzing. Beide machten bislang durchschnittlich mehr als 20 Punkte pro Partie. Beim Hinspiel machten die Südhessen zudem viele Punkte nach Offensiv-Rebounds, das wollen die ACTer dieses Mal mit allen Mitteln verhindern. Unter dem Weihnachtsbaum der Kasseler liegen zwei Punkte, jetzt heißt es zugreifen. (zgk)

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