Kräfte in allen Bereichen bündeln

Basketballer aus Eschwege und Bad Sooden-Allendorf fusionieren

Alles unterschrieben: (vorne, von links) Markus Claus und Dr. Rolf Möller unterchreiben die Papiere. Im Hintergrund (von links) sind Ihab Allaham, Noel Lungay und Maximiliam Balken. FOTO: HARALD TRILLER
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Alles unterschrieben: (vorne, von links) Markus Claus und Dr. Rolf Möller unterchreiben die Papiere. Im Hintergrund (von links) sind Ihab Allaham, Noel Lungay und Maximiliam Balken.

Die Fusion ist perfekt, der entsprechende Vertrag unterschrieben. Die beiden heimischen Basketballabteilungen vom Eschweger TSV und vom Schulsportclub Bad Sooden-Allendorf werden künftig an einem Strang ziehen.

Bad Sooden-Allendorf/Eschwege – In den Räumen der Badestädter Rhenanus-Schule unterzeichneten Dr. Jörg Möller als Vorsitzender des SSC und Markus Claus, Vorsitzender des Gesamtvereins und Spartenleiter der ETSV-Basketballer, den akribisch ausgearbeiteten Kontrakt. Beide Vereine können auf eine große und langjährige Tradition zurückblicken, wobei zuletzt personelle Probleme unverkennbar waren, so dass die Entscheidung, eine Fusion einzugehen, fast zwangsläufigen Charakter besitzt.

Dr. Jörg Möller, der auch als Direktor der Rhenaus-Schule sowie als Vorsitzender des Sportkreises Werra-Meißner großes Interesse an der Fortführung dieser beliebten Sportart zeigt, und Markus Claus ratifizierten das Abkommen im Beisein der drei Trainer Maximilian Balken (künftiger Spielertrainer der ersten Mannschaft), dem aus Syrien stammenden Ihab Allaham (Trainer zweite Mannschaft) sowie Noel Lungay (Jugendtrainer), dessen Heimat die Philippinen waren und der sich regelmäßig mit seinem Cousin austauscht.

Wichtiges Personal

Der wiederum ist als Basketball-Trainer in Los Angeles tätig und lässt Noel von seinen sportlichen Übungsessenzen profitieren. „Natürlich steht und fällt das Gefüge mit guten Trainern, aber auch Betreuer und speziell auch Schiedsrichter sind ganz wichtig, um den Spielbetrieb zu garantieren. Dazu müssen wir auch die Möglichkeit, Lizenzen zu erwerben, in unsere Angebotspalette integrieren“, macht Markus Claus im Rahmen der Fusionsgespräche deutlich.

Und Dr. Jörg Möller ergänzt: „Ich werde schon nächstes Jahr versuchen ein Sommer-Trainingscamp zu organisieren, auch eine Schul-AG wäre eine sinnvolle Maßnahme, die hier i eine ideale Voraussetzung finden würde“, weiß der Schuldirektor zwar, dass es für die ETSV-Nachwuchsspieler rein fahrtechnisch logistische Klimmzüge bedeutet, die Markus Claus allerdings „als lösbar einstuft, weil es mehrere Transfermöglichkeiten nach Bad Sooden-Allendorf gibt. Die Verlagerung in die Badestadt macht aktuell wirklich Sinn, weil die Eschweger Hallen am Südring als Impfzentrum genutzt werden.“

„Wir wollen natürlich nicht nur eine erste und zweite Männermannschaft in den Serienspielbetrieb entsenden, sondern blicken konzentriert auf die Jugendlichen, die wir intensiv fördern und an den Seniorenbereich heranführen wollen“, erklärt Maximilian Balken.

Begeisterung ist da

Entsprechend begeistert ist Noel Lungay: „Die U16 befindet sich auf einem sehr guten Weg, die Motivation der jungen Burschen ist gleichermaßen Antrieb für mich. Es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten. Die Erfolge sprechen Bände, wir haben Teams aus Kassel oder Fulda förmlich deklassiert. Aber dennoch müssen wir noch mehr Aufmerksamkeit auf uns lenken, um mehr junge Leute zu gewinnen und an uns zu binden“, so der Wunsch des Jugendcoaches.

Dr. Jörg Möller und Markus Claus schauen absolut positiv in die Zukunft und hoffen, dass möglichst schnell der Schalter auf Trainings- und Serienspielmodus gestellt werden kann. (Harald Triller)

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