Revanche bei Dutkiewicz voll eingeplant

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Kopf an Kopf: Pamela Dutkiewicz (vorn) läuft neben Cindy Roleder zu ihrem Sieg über 60 Meter Hürden beim Hallen-Istaf in Berlin.

Am Wochenende in Leipzig über 60 Meter Hürden gegen Cindy Roleder

Die eine oder andere Ehrenrunde laufen sie zwar oft gemeinsam, aber in erster Linie sind sie Konkurrentinnen: Pamela Dutkiewicz und Cindy Roleder. „Ich gehe davon aus, dass Cindy in Leipzig starten wird, um ihren Titel zu verteidigen“, sagt die gebürtige Baunatalerin Dutkiewicz, die Anfang Januar mit anderen deutschen Kader-Athleten in einem Trainingslager auf Teneriffa die Vorbereitung auf eine extrem lange Leichtathletik-Saison mit einer WM Anfang Oktober in Katar begonnen hat.

Dutkiewicz selbst würde sich am kommenden Samstag (Finale 17.40 Uhr) gern revanchieren für die knappe Niederlage bei der Hallen-DM 2018. Über 60 Meter Hürden lief die 29-jährige Roleder damals nach 7,84 Sekunden ins Ziel – Dutkiewicz wurde Zweite in 7,89 Sekunden. „Die deutsche Meisterschaft in Leipzig ist für mich extrem wichtig“, sagte die für den TV Wattenscheid startende Dutkiewicz. Anfang März stünde schließlich in Glasgow die Hallen-EM auf dem Programm. Vor zwei Jahren gewann die 27-Jährige Bronze bei der Hallen-EM in Belgrad.

In diesem Jahr dürfte es auch gern mehr sein, zumal sie bereits im vergangenen Sommer bei der EM in Berlin mit Silber über 100 Meter ein starkes Zeichen gesendet hat.

„Für mich ist es wichtig, dass ich in diesem Jahr fit in die Saison starte“, sagt die angehende Grundschullehrerin Dutkiewicz, die ihre sportlichen Wurzeln bei der LG Baunatal-Fuldabrück hat und mit der Bronzemedaille bei der WM 2017 endgültig das Tor zur internationalen Elite aufgestoßen hat.

Damit 2019 ein ähnliches Erfolgsjahr wird, denkt Dutkiewicz im Moment Schritt für Schritt. „Das Zeit- und Wettkampfmanagement ist Sache des Trainers. Wir Sprinter sind schließlich hochsensible Maschinchen“, beschreibt sie ihre aktuelle Situation.

Schonen will sich Dutkiewicz aber in dieser Saison nicht. „Ich habe ein volles Programm, und ich werde alles mitnehmen, was geht.“

Dazu zählt voraussichtlich auch die Staffel-WM, die im Mai in Japan stattfindet. Da würden Cindy Roleder und Dutkiewicz in einem gemeinsamen Team starten.

Erstmal geht es allerdings um die nationale Vorherrschaft in der Halle. Und da hat Pamela Dutkiewicz offensichtlich in diesem Jahr keine schlechten Karten.

So war sie bereits Ende Januar beim Dortmunder Hallenmeeting über 60 Meter Hürden mit einer Zeit von 7,91 als Siegerin über die Ziellinie gelaufen. Später folgten dann noch Siege beim Hallenmeeting im polnischen Thorn (7,95 Sekunden) und kurz zuvor auch beim Hallen-Istaf in Berlin, wo Dutkiewicz in 7,89 Sekunden mit Weltjahresbestzeit ihre Konkurrentin Roleder im direkten Zweikampf auf Platz zwei verwies. Die aktuelle Form scheint also zu stimmen.

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