Robin Sorg hat sich bei Eiterfeld/Leimbach gut eingelebt

Fußballer Sorg hält sich auf der Baustelle fit

Fußballer Robin Sorg (in Blau) von der SG Eiterfeld/Leimbach schirmt den Ball ab.
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Topscorer dert SG Eiterfeld/Leimbach: Neuzugang Robin Sorg (in Blau) bringt es bislang auf vier Tore und fünf Vorlagen.

Robin Sorg ist vor der Saison von der SG Johannesberg zum Fußball-Gruppenligisten SG Eiterfeld/Leimbach gewechselt. Dort ist der 25-jährige Angreifer mittlerweile Top-Scorer.

Eiterfeld – Mit der SG Eiterfeld/Leimbach spielt Robin Sorg in der Fußball-Gruppenliga bisher zwar keine berauschende Runde, persönlich ist der 25-Jährige aber im Soll. Und gerade, als das Team von Trainer Ante Markesic mehr und mehr ins Rollen kam, grätschte Anfang November der zweite Lockdown dazwischen. Derweil hat der Offensivspieler aber auch abseits des Fußballs nicht gerade Langweile.

Denn Fußball steht für Robin Sorg aktuell gar nicht so im Vordergrund: „Wir haben ein Haus in Roßbach gekauft und sind seit Sommer am Renovieren. Da kommt Corona eigentlich sogar zugute, in ein paar Wochen ziehen wir ein“, berichtet der 25-Jährige. Baustelle statt Budenzauber heißt es also in einer Zeit, in der sich die Fußballer zumeist bei einigen Hallenturnieren unter dem Dach vergnügen.

Sorg hält sich aber auch im Hinblick auf eine Saisonfortsetzung – wann auch immer – fit: Fitnessstudio vor dem Lockdown, ein paar Läufe in den kalten Tagen „und die Baustelle hält einen ja auch soweit fit“, flachst Sorg, der sich zwar auf den Tag freut, wenn es wieder losgeht, aber auch sagt: „Jetzt ist ja die Zeit, wo es weniger Spaß macht. Wenn im Sommer der Fußball ausfällt, wäre es blöder“.

Nach seinem Wechsel an den Eiterfelder Hain musste Sorg erst einmal die Bindung zum Team finden. „Aber es läuft immer besser“, sagt er – aus persönlicher Sicht, aber auch für den Verein: Hintenraus punktete Eiterfeld noch einmal ordentlich und überwintert mit 15 Punkten aus elf Spielen auf Tabellenplatz zehn.

„Die Ergebnisse waren am Anfang bis auf den Sieg gegen Horas nicht gut. Dann haben wir auf ein 3-4-3-System umgestellt, ich habe dann auch auf dem Flügel und nicht mehr im Sturm gespielt“, schildert Sorg – und dann lief es. Unter anderem der dominante Auftritt beim 2:0 gegen Bronnzell zeigte, warum die Eiterfelder von einigen Ligakonkurrenten vor der Saison als Mitfavorit genannt worden waren.

„Der Zug nach oben ist abgefahren“, macht sich Sorg dahingehend zwar keine Hoffnungen mehr, doch ergänzt: „Wenn die Saison normal zu Ende gespielt wird, was ich mir kaum vorstellen kann, wollen wir mit gutem Fußball einen einstelligen Tabellenplatz erreichen. Ich gehe auch ganz stark davon aus, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben“. Interessant fände der Ex-Johannesberger, -Thalauer und -Lehnerzer einen Playoff-Modus: „Dann wäre oben und unten Spannung drin“.

Mit der Entscheidung, nach Eiterfeld zu wechseln, ist Sorg aber absolut zufrieden – und konnte pünktlich zur Winterpause sogar eine wichtige Statistik geraderücken, die zu Saisonbeginn noch weniger gut aussah: „Ich habe elf Torbeteiligungen in elf Spielen“, freut sich Sorg, der vor der Runde mit Vorstand Volker Hilpert eine Vereinbarung getroffen hat: Ein Scorerpunkt pro Partie. Und bisher hält er sein Wort mit vier Treffern (mit Kevin Grob ist er Eiterfelds bester Torjäger), fünf Assists und zwei herausgeholten Elfmetern. „Die zählt Volker mit“, erzählt Sorg lachend.  fs/red

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