Nordhesse muss sich Florian Hempel geschlagen geben

Darts-Super-League: Dragutin Horvat scheidet im Halbfinale aus

Im Halbfinale gescheitert: Dragutin Horvat.
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Im Halbfinale gescheitert: Dragutin Horvat.

Der nordhessische Dartsspieler Dragutin Horvat musste sich bei der Super League in Niedernhausen nach dem Halbfinale aus dem sechstägigen Turnier verabschieden.

Kassel – Es hat nicht gereicht. Der nordhessische Dartsspieler Dragutin Horvat musste sich bei der Super League in Niedernhausen nach dem Halbfinale aus dem sechstägigen Turnier verabschieden. Der 45 Jahre alte gebürtige Kasseler verlor gegen Florian Hempel 7:10. Das Finale gewann Martin Schindler, der sich 11:10 gegen Hempel durchsetzte. Der 24-jährige Schindler hat sich für die WM in London qualifiziert.

Horvat geriet gegen Hempel schnell unter Druck. Zwar gelang es ihm im zweiten Leg, 137 Punkte mit einer Aufnahme auf Null zu bringen. Sein Gegner zeigte sich aber unbeeindruckt und lag zur ersten Pause 4:1 vorn.

Und dem Nordhessen gelang es erst mal nicht, den Negativtrend zu stoppen. Der Rückstand wuchs sogar auf 1:6 an. Was der Kaufunger aber nicht machte: anfangen zu resignieren. Er kämpfte weiter um jede Chance. Und so verkürzte er vor der nächsten Unterbrechung auf 3:7.

Der Beginn einer Aufholjagd, die ihn zurück ins Spiel brachte: 7:7. Doch dann fing sich Hempel, ein ehemaliger Zweitliga-Handballer. Und beim Stand von 9:7 startete der Kölner Debütant mit zwei perfekten Aufnahmen: Zweimal in Folge erreichte er die Maximal-Punktzahl von 180. Dem hatte Horvat nichts mehr entgegenzusetzen, der nach der Finalniederlage im Vorjahr diesmal in der Vorschlussrunde das Nachsehen hatte.

Noch spannender war es im ersten Halbfinale. Im Duell zweier ehemaliger WM-Teilnehmer setzte sich der leicht favorisierte Martin Schindler gegen Max Hopp durch. Allerdings musste Schindler über die volle Distanz gehen, ehe sich der 24-Jährige mit 10:9 behauptete.

Nach Turnierende sprach Horvat von einem „enttäuschenden Erfolg“. Er habe sich gut vorbereitet und sich in Niedernhausen mehr ausgerechnet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass in den kommenden Monaten noch ein größeres Turnier stattfindet. Damit habe ich wohl auch keine Möglichkeit mehr mich für die WM in London zu qualifizieren. Am Montag werde ich wieder meiner Arbeit bei Landefeld in Kassel nachgehen.“ (Martin Scholz und Björn Mahr)

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