Tischtennis-Oberliga: Gastspiele in Langen und Kassel - Wiedersehen mit Gallina

Besser haben einiges vor

Im Spitzenpaarkreuz der SVH Kassel ein Punktegarant: David Gallina, der am Sonntag auf seinen Ex-Klub Besse trifft. Foto: Fischer/nh

Edermünde. Die Zielsetzung ist anspruchsvoll, aber nicht unrealistisch. Drei Punkte aus den beiden Auswärtsspielen beim TTC Langen (Sa. 18 Uhr) und bei der SVH Kassel (So. 14.15 Uhr) will der TSV Besse in der Tischtennis-Oberliga holen. Damit könnte sich der um den Klassenerhalt kämpfende Tabellenachte von den beiden direkten Abstiegsrängen entfernt halten.

Beim Schlusslicht in Langen, das bisher nur einen Sieg im Kellerderby gegen Nieder-Roden II verbuchte, will der TSV laut Kapitän Sebastian Pfaff den Hinspielerfolg wiederholen. Das Spiel gegen die Südhessen war härter umkämpft, als es das Endresultat von 9:2 vermuten lässt.

Dennoch sollten die Edermünder, die in Bestbesetzung und unverändert gegenüber der Hinserie antreten, mit Michal Baron und Petr Wasik im Spitzenpaarkreuz gegen Simon Huth und Tobias Schneider klare Vorteile besitzen. An die dritte Position vorgerückt ist Langens erfolgreichster Punktesammler der Hinrunde, Robert Hölzchen (8:3-Siege im unteren Paarkreuz), den jetzt Pfaff und Stas Blumhardt stoppen wollen.

Im Derby in Kassel, das mit zwei Niederlagen in die Rückrunde gestartet ist und jetzt bei 11:11-Zählern steht, ist das TSV-Sextett (7:11) hingegen der Außenseiter. Dafür spricht nicht nur die bessere Tabellenposition des Fünften, sondern auch der 9:6-Erfolg des Rivalen im Hinspiel. Die entscheidenden Einzelgewinne erkämpfte dabei der ehemalige Besser David Gallina mit zwei Siegen am Spitzenbrett. Aber auch Noah Weber hat sich an der zweiten Position gut entwickelt. „Diesmal wollen wir zumindest einen Punkt mitbringen. Hierzu bedarf es jedoch vor allem im vorderen Paarkreuz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Vergleich“, fordert Pfaff, der sich in der Mitte auf die Hilgenberg-Brüder einstellen muss. Der bisher dort agierende SVH-Spielertrainer Klaus Scherb schlägt jetzt im unteren Paarkreuz auf, wo es zu den Senioren-Duellen gegen Dirk Mayer und Peter Beck kommen wird.

Pfaff sieht darin keinen Nachteil: „Wir haben bisher in der Mitte oft gegen Scherb gepunktet, aber auch nach der Umstellung von Kassel wird es offene Partien geben.“

Von Reinhold Döring

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