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BG 74 Göttingen unterliegt Chemnitz 42:57 - Pleite bei Crowder-Comeback

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Von: Andreas Arens

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Wieder am Ball: Göttingens Comebackerin Jennifer Crowder (Mitte) konnte die Niederlage gegen Chemnitz (links Jessica Kluge) nicht verhindern.
Wieder am Ball: Göttingens Comebackerin Jennifer Crowder (Mitte) konnte die Niederlage gegen Chemnitz (links Jessica Kluge) nicht verhindern. © Hubert Jelinek/gsd

Niederlage beim Comeback von Jennifer Crowder für die Medical Instinct Veilchen BG 74 Göttingen.

Göttingen – Im Spitzenspiel der 2. Basketball-Liga Nord der Frauen unterlagen die bislang zweitplatzierten Göttingerinnen Tabellennachbar ChemCats aus Chemnitz mit 42:57 (20:30).

Ein einziges Mal gingen die Göttingerinnen in Führung ganz zu Beginn, als Meike Oevermann zum 2:1 traf. Danach entwickelte sich aber eine Partie, in der die Hausherrinnen vor allem durch die Zonen-Vereidigung der ChemCats vor arge Probleme gestellt wurden. „Mit der Zonenverteidigung sind wir einfach nicht klargekommen“, sah auch BG 74-Coach Jonas Fischer im zu fehlerhaften Offensivverhalten den Hauptgrund für die Göttinger Niederlage. In der Defense bekamen die Gastgeberinnen insbesondere Chemnitz’ Punktejägerin Myah Elizabeth Taylor nicht in den Griff. Insgesamt 23 Punkte gingen am Ende auf das Konto der US-Amerikanerin, die zudem zehn Rebounds sammelte. Insgesamt fehlte Göttingens Coach Fischer an diesem Tag die Aggressivität in der Verteidigung.

Das war auch ein Grund, warum die Chemnitzerinnen in der ersten Halbzeit viele wichtige Offensiv-Rebounds holten. „Das hat uns richtig wehgetan“, sagte Fischer vor allem mit Blick auf das erste Viertel (8:15). Als Jennifer Crowder, die nach längerer Verletzungspause nur sporadisch aufs Feld kam, ihre ersten beiden Punkte zum 10:17 machte, kam Hoffnung auf bei den Gastgeberinnen, die allerdings nur kurz währte.

Für die BG 74 ist die Rückkehr von Jenny Crowder aber wichtiger als zwei Tabellenpunkte. „Sie ist noch nicht hundertprozentig fit, deshalb hat sie heute wenig gespielt. In der Rückrunde wird sie für uns ganz wichtig werden“, betonte Fischer mit Blick auf die Erfahrung und Klasse der zehnmaligen Nationalspielerin.

Richtig deutlich wurde die Partie dann im dritten Viertel, als bei den ChemCats Taylor (zwei Dreier in Folge) und Centerin Tereza Kracikova (insgesamt 13 Punkte) heiß liefen. Erst im Schlussabschnitt konnten die BG 74-Frauen das Ergebnis wieder etwas annehmbarer gestalten. Für das Training bleibt somit vor allem das Thema Zonenverteidigung ein Hauptpunkt. „Anscheinend kann man uns momentan nur so schlagen“, meinte Fischer.

Viertel: 8:15, 12:15 - 9:18, 13:9.

BG 74: M. Oevermann 7, A. Oevermann 2, Crowder 8, Kretschmar, Karambatsa 8 (11 Rebounds), Dohrmann 2, Tkachenko 4, Wenke 6/2 Dreier, Kentzler 2, Fengkohl 3/1. (Andreas Arens)

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