Skispringen: Anna Häfele landet nur auf Rang 33

„Bin enttäuscht“

Anna Häfele

Tschaikowski. Skispringerin Anna Häfele vom SC Willingen hat gestern beim Frauen-Weltcup im russischen Tschaikowski erneut nicht den Sprung in den zweiten Durchgang geschafft. Nach 87,5 Metern und 92,6 Punkten reichte es nur zu Rang 33.

„Ich bin sehr enttäuscht, aber die Sprünge, die ich in den vergangenen Tagen abrudern musste, haben mich wohl doch mehr beeinflusst als gedacht“, sagte die 24-Jährige.

Denn: Wer beim Absprung bereits Fehler macht, kann das Gleichgewicht in der Luft verlieren und versucht dann mit rudernden Armbewegungen noch einigermaßen zu landen, um einen Sturz zu vermeiden. Genauso erging es Häfele, als sie beim Absprung ihre Ski weggedrückt hatte und es sie dadurch verdrehte. „Dann musste ich aufpassen, dass ich nicht auf die Nase falle“, sagte Anna Häfele und fügte an: „Jetzt muss analysiert werden, woran es genau lag und dann sieht man weiter.“ Im Probedurchgang war die Bundespolizistin noch auf 90,5 Meter gekommen und lag damit auf Rang 19.

In der Gesamtwertung liegt die gebürtige Schwalefelderin nun mit 32 Zählern auf Platz 30. Die Japanerin Sara Takanashi führt die Wertung weiterhin mit 480 Zählern an. Auch wenn die beiden Springen in Russland nicht gut für Anna Häfele gelaufen sind, so wird sie trotzdem bei den nächsten Wettkämpfen im japanischen Sapporo und Zao an den Start gehen.

Den ersten Weltcupsieg ihrer Karriere sicherte sich gestern Irina Avvakumova. Die Russin setzte sich mit Weiten von 100 und 101,5 Metern sowie 249,2 Punkten klar gegen die Deutsche Carina Vogt (101, 99; 244,9) durch. Dritte wurde Sara Takanashi (243,1), die zweimal 98,5 Meter weit sprang. Die Japanerin verpasste damit erstmals in dieser Saison den Sieg. (frg)

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