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SG HNU feiert bis in die Nacht, Handball-Support für den TSV Netra

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Von: Maurice Morth

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Ließen es am Sonntagabend auf dem Sportplatz in Nesselröden bereits ordentlich krachen: die Kreisoberliga-Meister der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund.
Ließen es am Sonntagabend auf dem Sportplatz in Nesselröden bereits ordentlich krachen: die Kreisoberliga-Meister der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund. © SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund

Viel los war am vergangenen Wochenende wieder auf den heimischen Fußballplätzen. Wir blicken auf die Auffälligkeiten des Spieltags.

Es wurde etwas später bei der SG HNU

Dass es bei Andreas Hartmann, dem Trainer der SG Herleshausen/Nesselröden/Ulfegrund, und seinen Jungs am Sonntagabend etwas später wurde, hörte man am Montagvormittag am Telefon bereits an der belegten Stimme.

„Die Stimmfarbe ist normalerweise eine deutliche andere“, scherzte der 47-Jährige, der am Sonntag gemeinsam mit Team und Fans in Nesselröden den vorzeitigen Kreisoberliga-Titel und den Aufstieg in die Gruppenliga feiern konnte – erst auf dem Rasen mit den entsprechenden Bierduschen, später weiter im Vereinsheim.

„Es gibt Momente, die kommen nicht so schnell wieder. Wir haben lange auf das Ziel hingearbeitet und den Titel dementsprechend genossen und gefeiert. Das war wirklich richtig schön“, sagt Hartmann.

Knapp bis um Mitternacht ging die relativ spontane Meisterfeier, schließlich konnte mit den zwei eigenen Spielen gegen den VfL Wanfried und den SC Niederhone und der Abhängigkeit vom Ausgang der Partie zwischen dem TSV Wichmannshausen und der SG Wehretal keiner wirklich so richtig planen.

Als „durchaus überraschend“ bezeichnet Hartmann es, bereits am 8. Mai den Titel feiern zu können und blickt gleichzeitig mit Freude in Richtung Gruppenliga: „Wir sind zweimal über die Relegation in dieses Abenteuer gestartet und schnell wieder abgestiegen. Die sportliche Entwicklung war in den vergangenen Spielzeiten sehr positiv, wir sind gefestigter. Wir wollen versuchen, uns in der Gruppenliga zu halten. Das ist eine große Herausforderung für uns.“

Erst einmal steht aber nun das Feiern und Genießen im Vordergrund: Mannschaftskapitän Lukas Wetterau bedankte sich am Montagmittag im WR-Fußball-Kanal für Vereinsvertreter bei WhatsApp bei den Gratulanten der anderen Vereine. Schob aber auch nach: „Wir haben heute heftige Kopfschmerzen.“

Handball-Support

Meisterliche Unterstützung erhielten am Samstagnachmittag die Kreisliga-A-Kicker des TSV Netra.

Mit zwei Bollerwagen, Getränken und Musik im Schlepptau hatten sich die Bezirksoberliga-Handballerinnen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra auf den Weg nach Netra gemacht, um den eigenen Meistertitel zu feiern und den Nachbarn zu unterstützen.

Ungewohnter Ausflug auf den Fußballplatz: die Bezirksoberliga-Meisterinnen der HSG D/R/S.
Ungewohnter Ausflug auf den Fußballplatz: die Bezirksoberliga-Meisterinnen der HSG D/R/S. © HSG /D/R/S

Am Ende gab es nach einem 2:3- Rückstand nach 60 Minuten in Unterzahl noch ein 3:3-Remis. Für die HSG ging es derweil wieder zurück nach Röhrda, wo der verdiente Meistertitel bis in die Nacht hinein mit den eigenen Fans gefeiert wurde.

(mmo)

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