Meinhard verstärkt sich enorm

Blick auf die Vereine im Kreis: Neue Tennis-Saison startet

Verstärkt die MSG Meinhard/Niederhone/Waldkappel: Fred Roth, der vom TC Eschwege kommt und direkt die erste Position in der Mannschaft einnimmt. Archivfoto: Harald Triller
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Verstärkt die MSG Meinhard/Niederhone/Waldkappel: Fred Roth, der vom TC Eschwege kommt und direkt die erste Position in der Mannschaft einnimmt. Archivfoto: Harald Triller

Auch wenn der Start in die neue Tennis-Saison wegen der Corona-Pandemie etwas länger auf sich warten ließ, so blicken die Frauen, Männer und Jugendlichen aus dem Werra-Meißner-Kreis nun endlich den ersten Aufschlägen entgegen.

Eschwege – Bereits am heutigen Freitag startet das erste Team in die neue Spielzeit – und wir liefern eine große Übersicht über alle Mannschaften aus der Region.

Aus heimischer Sicht ist das Team der Herren 55 der MSG Meinhard/Niederhone/Waldkappel mit der Qualifikation für die Gruppenliga am höchsten angesiedelt. Noch im Vorjahr wurde die Mannschaft von Kapitän Roger Dietrich wegen der Corona-Situation aus dem Medenspielbetrieb zurückgezogen.

Schwere Aufgabe

Pressesprecher Matthias Kullik zur aktuellen Situation: „Wir starten als vermeintlicher Aufsteiger, weil es im Tennisbezirk Nordhessen nicht genug Teams für eine Bezirksrunde auf Landesebene gibt. Die Gruppenliga wird für uns, trotz des Neuzugangs Fred Roth, der vom Nachbarverein TC Eschwege zur MSG gewechselt ist, eine große Herausforderung“, so Kullik, der dem Neuzugang bereits gesammelte Erfahrung in dieser Klasse bescheinigt, was nicht zuletzt dazu führte, dass Fred Roth im Mannschaftsgefüge direkt die Position eins einnimmt.

Die leider nur zwei Heimspiele (am 3. Juli gegen Darmstadt-Eberstadt und am 4. September gegen Steinberg) finden jeweils ab 14 Uhr auf der Anlage des TC Meinhard in Grebendorf statt.

Die Gegner kommen allesamt aus Südhessen (Bezirke Darmstadt und Wiesbaden) und sind allein aufgrund der Akteure mit deutlich höheren Leistungsklassen wohl kaum von der MSG zu bezwingen. Erschwerend kommt hinzu, dass aufgrund des Rückzugs einer Mannschaft aus der Verbandsliga für die restlichen Teams kein ordentlicher Spielbetrieb mehr möglich war und sie nun in die Gruppenliga abgestuft wurden. Der Meister steigt in diesem Jahr automatisch in die Hessenliga auf.

Wohl keine Absteiger

„Es wird ein Abenteuer, darüber sind wir uns alle einig, allerdings dürfte es auch in dieser Saison keinen Absteiger geben“, erklärt Matthias Kullik gegenüber der WR. Die MSG tritt in folgender Besetzung an: Fred Roth (1), Jürgen Köhler (2), Torsten Knapmeyer (3), Uwe Kümmel (4), Roger Dietrich (5), Michael Rausch (6), Reinhold Hoßbach (7), Matthias Kullik (8) und Ralf Wiesmann (9).

Zum Auftakt muss die MSG am morgigen Samstag um 14 Uhr beim TC Wehen antreten. Matthias Kullik: „Der erste Gegner, der eigentlich in der Verbandsliga hätte spielen sollen, baut sich als hohe Hürde vor uns auf. Die ohnehin geringen Erfolgsaussichten sinken weiter durch die Tatsache, dass mit Fred Roth und Uwe Kümmel zwei Leistungsträger nicht zur Verfügung stehen. Jeder Punktgewinn wäre schon ein schöner Erfolg für uns“, so Kullik.

Herren-Bezirksliga A: In der Herren-Bezirksliga A kommt es auch in diesem Jahr zu einem Kreisderby zwischen Niederhone und Herleshausen, das am Sonntag, 4. Juli, im Südringgau ausgetragen wird. Der SCN wird als Vizemeister (hinter Aufsteiger Bad Hersfeld) beim Tabellenletzten in Herleshausen antreten, der nur die Liga gehalten hat, weil die Abstiegsregelung außer Kraft gesetzt wurde. Im Vorjahr stand die Partie am letzten Spieltag auf dem Programm, der TC Herleshausen hatte die Punkte kampflos dem SCN geschenkt.

Zum Saisonstart erwartet Niederhone am Sonntag um 9 Uhr das Team aus Beisheim, während Herleshausen ebenfalls am Sonntag um 9 Uhr in Johannesberg zu Gast ist. Die Meldelisten sehen folgende Spieler vor:

Der SC Niederhone bietet Robert Ruhlandt (1), Matthias Gruber (2), Nico Heinemann (3), Florian Quanz (4), Johannes Csenar (5), Sascha König (6). Nico Marquardt (7), Stefan König (8), Thomas (9) und Martin Rudeloff (10) auf.

Für den TC Herleshausen stehen bis Platz zehn auf der Liste: Oliver Radel, Mike Bartsch, Frank Schneider, Tobias Schucht, Emil Anders, Thorsten Schäfer, Fernandez Sanchez, Axel Wüstling, Tristan Gonnermann und Albert Setzkorn.

Damen-Bezirksoberliga: Im Vorjahr haben die Damen aus Waldkappel kurzfristig wegen Corona die Mannschaft zurückgezogen, diesmal stellen sie sich in der Bezirksoberliga einem Feld von sieben Teams und können mit Lisa Kemper vom TC Eschwege einen Neuzugang vermelden. Das Ziel sei, so Mannschaftsführerin Birgit Schmiedek, der Klassenerhalt. Der Startschuss fällt am Sonntag um 9 Uhr in Edermünde, ehe am 4. Juli Rennertehausen erster Heimgegner sein wird.

Der TSV Waldkappel bietet an den ersten zehn Plätzen folgende Spielerinnen auf: Birgit Schmiedek, Dunja Berghöfer-Otto, Lucia Henke Booß, Svea Salzmann, Sophia Fricke, Kerstin Arenswald, Lisa Kemper, Jessica Rausch, Marlis Kimpel und Anna-Lena Hardt.

Damen 50 Bezirksoberliga: Für die Bezirksoberliga Damen 50 der MSG Eschwege/Meinhard beginnt die Saison am Samstag um 9 Uhr bei BW Frankenberg, ehe eine Woche später der TSV Bebra zu Gast bei der Spielgemeinschaft ist. Das Aufgebot der MSG bis zu Listenplatz zehn: Gabriele Döhle, Gundi Wirth, Iris Herschelmann, Heidi Bevern-Kümmel, Gudrun Stelzner, Ehrengard von Nobbe, Verena Gagel-Bauer, Doris Keppler, Kerstin Bruchmüller und Katharina Hartmann.

Herren 40 Bezirksoberliga: Auch in der Bezirksoberliga Herren 40 sind zwei Kreisteams vertreten, ein Derby gibt es leider nicht, da der TC Sontra eine Vierermannschaft gemeldet hat und die MSG Eschwege/BSA mit sechs Spielern antritt. Während Sontra zum Auftakt im Siebenerfeld spielfrei hat und erst nächstes Wochenende in Beisheim einsteigt, erwartet die MSG ESW/BSA am Sonntag um 9 Uhr Niestetal/Kaufungen.

Die Aufgebote bis Meldeplatz zehn: Sontra spielt mit Martin Hartwig, Mario Rossa, Werner Rösich, Uwe Barten, Klaus Zenker, Mathias Sippel, Volker Stenzel, Wolfgang Knabe, Frank Woitynek und Matthias Vaupel.

Für ESW/BSA nehmen Thomas Rabe, Jörg Sickel, Fred Roth, Swen Dolge, Dr. Lars Kleeberg, Martin Hofmockel, Arne Huegli, Michael Schindewolf, Sven-Erik Engmann und Dietmar Janz die ersten zehn Plätze ein. (Harald Triller)

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