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Fußball-Kreisliga A: Blicke richten sich nach Herfa

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Voller Einsatz: Werratals Daniel Methner (links) im Duell mit Nentershausens Tim Bachmann.
Voller Einsatz: Werratals Daniel Methner (links) im Duell mit Nentershausens Tim Bachmann. © Stefan Kost-Siepl

Ein Topduell, ein Kellerduell und ein Nachbarschaftsduell bietet der nächste Spieltag in der Fußball-Kreisliga A1.

Das Topduell

Wird am Sonntag um 15.30 Uhr in Herfa angepfiffen. Dort stehen sich die Nachbarn SG Werratal und VfL Philippsthal im Kali-Derby gegenüber. Acht Punkte beträgt der Vorsprung des Spitzenreiters auf den Dritten aus Philippsthal. Nach dem 4:1-Erfolg bei Nentershausen/Weißenhasel/Solz könnte die Mannschaft von Spielertrainer Alin Cotan nun den nächsten Kontrahenten deutlich distanzieren.

„Wir könnten mit einem Sieg einen wichtigen Schritt machen“, sagt auch Abteilungsleiter Kai Jordan. Die Werrataler befinden sich gerade in den Wochen der Wahrheit, denn am nächsten Spieltag wartet Heenes/Kalkobes. Das Duell mit Philippsthal bezeichnet Jordan als „besonderes Spiel“. „Ich will es nicht unnötig aufbauschen, aber Heringen gegen Philippsthal ist für den Ostteil schon etwas Außergewöhnliches“, stellt er klar. Deshalb hofft man in Herfa auch auf eine stattliche Kulisse von 200 Zuschauern und mehr.

Den VfL Philippsthal sieht Jordan als sehr gute Mannschaft. „Sie haben sogar ein paar Punkte zu wenig, denke ich. Es wird ein sehr schweres Spiel für uns“, sagt er. Für Torjäger Sorin Leucuta sollte wie in Nentershausen nach seiner Rücken-OP ein Kurzeinsatz drin sein. Tobias Leder hat seine Corona-Infektion überstanden und ist wieder dabei.

In Philippsthal freut man sich auf das Spitzenspiel und das „einzige Derby“ wie Abteilungsleiter Christoph Voland sagt. „Wir stehen schon ein bisschen unter Zugzwang und müssten eigentlich gewinnen“, weiß er. Bislang habe man nicht immer das Potenzial abgerufen. „Wir haben die Qualität, um am Sonntag in Herfa zu bestehen“, sagt Voland.

Das Kellerduell

Bestreiten ebenfalls am Sonntag (15.30 Uhr) in Sorga die SG Sorga/Kathus und die Reserve von Niederaula/Kerspenhausen. Hier trifft der Vierzehnte auf den Dreizehnten. Klingt jetzt eher nach Hausmannskost. Für beide Mannschaften geht es in dieser wichtigen Partie darum, sich Luft auf Braach und Hattenbach zu verschaffen, die derzeit die beiden Abstiegsränge belegen.

Nachbarschaftsduell

Im Neuensteiner Ortsteil Mühlbach treffen bereits am Samstag (13.15 Uhr) die Zweite der SG Neuenstein und die SG Heenes/Kalkobes aufeinander. Die Gäste könnten sich im Erfolgsfall vom vierten Tabellenplatz verbessern. Doch Vorsicht: Es droht eine zähe Angelegenheit. In 13 Begegnungen hat der Neunte aus Neuenstein ein Torverhältnis von 16:15 erspielt. Nur die Top-Teams Werratal und Rotenburg/Lispenhausen haben weniger Gegentreffer geschluckt. Mal sehen, was dem zweitbesten Angriff der Liga so einfällt. (Sascha Herrmann)

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