Bob: Jan Speer hofft auf letzten Anschub-Test

Fehleranalyse: Jan-Martin Speer (links) und sein Pilot Manuel Machata besprechen, was im zweiten Lauf besser werden muss. Fotos:  Friederike Göbel

Winterberg. Kampf verloren: Bei der Deutschen Meisterschaft der Bobfahrer in Winterberg sind Pilot Manuel Machata und sein Team, zu dem auch der Wirmighäuser Jan-Martin Speer gehört, am Mittwoch nur auf Rang fünf gelandet - zu wenig, um sich noch einmal für die Weltcup-Mannschaft und die Weltmeisterschaft im Februar - ebenfalls in Winterberg - anzubieten.

„Der Start war mäßig und auch die Fahrten waren nicht gerade perfekt“, sagte der 27-jährige Speer. Und Bundestrainer Christoph Langen hatte die zweite Chance der Piloten, die den Weltcup-Zug in der ersten Qualifikation verpasst hatten, schließlich so beschrieben: „Ich erwarte von diesen Leuten außergewöhnliche Leistungen.“ Mit einem Rückstand von 0,75 Sekunden auf Maximilian Arndt (Oberhof, 1:51,18 Minuten), der sich den letzten Titel des Jahres sicherte, war das Machata-Team allerdings weit von den Vorgaben entfernt.

Die Anschieber wie Speer haben am kommenden Sonntag noch eine Chance, auf andere Schlitten aufzuspringen. Denn dann findet in Oberhof ein weiterer Anschub-Test statt, wo sich die Besetzung der einzelnen Bobs für die zweite Saisonhälfte entscheidet. Und Jan-Martin Speer geht optimistisch an die Sache: „Jetzt muss sich jeder alleine durchboxen."

Von Friederike Göbel

Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der HNA.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.