Fünf Fakten zur 101. Spielzeit

NFL-Saison startet in der Nacht zu Freitag: Brady und Gronk wieder vereint

Tom Brady
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Neues Trikot, neuer Helm: Tom Brady spielt nicht mehr für die New England Patriots, sondern für die Tampa Bay Buccaneers.

In der Nacht zu Freitag startet die 101. Saison in der National Football League (NFL), der US-amerikanischen Profiliga im American Football.

Kassel – Den Auftakt macht die Partie des amtierenden Champions Kansas City Chiefs gegen die Houston Texans (2.20 Uhr/ProSieben und Dazn). Auch in der NFL sorgt Corona für Einschränkungen. Fünf Fakten vor dem Saisonstart.

1. Brady spielt noch, aber nicht mehr in Foxborough: Hätte es die Coronakrise nicht gegeben, hätte diese Nachricht die NFL-Fans vielleicht am meisten schockiert. Im März verkündete Quarterback Tom Brady, dass er die New England Patriots verlassen und fortan für die Tampa Bay Buccaneers spielen wird. Ein Neuanfang im Alter von 43 Jahren.

Dass Brady und die Buccaneers, die in der vergangenen Saison sieben von 16 Spielen gewannen und die Playoffs verpassten, gleich ein Titelkandidat sein werden, wird bezweifelt. Aber spektakulär wird es in Florida sicherlich. Denn nach Bradys Wechsel entschied sich Tight End Rob Gronkowski, dass er wieder spielen möchte – und das ebenfalls für Tampa Bay. Gronk und Brady wieder vereint also. Zuletzt kam auch noch Star-Runningback Leonard Fournette von den Jacksonville Jaguars dazu. Und in Mike Evans sowie Chris Godwin haben die Buccaneers ohnehin zwei der besten Wide Receiver. Zumindest die Offensive verspricht Spektakel.

2. Es sind wieder Deutsche dabei: Zwar erst einmal nur drei, aber immerhin. Mark Nzeocha gehört zum Kader des letztjährigen Super-Bowl-Teilnehmers San Francisco 49ers. Equanimeous St. Brown hofft bei den Green Bay Packers auf Einsatzzeit ebenso wie Jakob Johnson bei den Patriots. David Bada in Washington und Dominik Eberle in Las Vegas haben den Sprung in den 53er-Kader zunächst nicht geschafft, gehören aber zumindest zum Trainingsteam.

3. Einige werden aber nicht dabei sein: Die NFL lässt es zu, dass Spieler wegen der Coronakrise in diesem Jahr eine Pause einlegen. Diese Möglichkeit bietet der neue Tarifvertrag. Profis mit Vorerkrankung bekommen 350 000 Dollar als Vorschuss für das Folgejahr, der Rest 150 000 Dollar. Einige prominente Namen wie Dont’a Hightower (Patriots) oder Marquise Goodwin, Neuzugang der Philadelphia Eagles, machten von der Möglichkeit Gebrauch.

4. Es wird Proteste geben: Kein Fakt, aber mehr als wahrscheinlich. Der Kniefall bei der Hymne könnte zum Normalfall werden. Auch in der NFL wird wohl gegen Polizeigewalt in den USA gegenüber Schwarzen protestiert.

5. Auch in Deutschland geht niemand leer aus: Denn ProSieben, ProSieben Maxx und Dazn zeigen viele Spiele live. ProSieben Maxx steigt immer sonntags ein, Dazn zeigt vier Partien pro Woche und die Konferenz. (Maximilian Bülau)

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