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„Brauchen jetzt andere Tugenden“: Eschweger TSV heute gegen die HSG Twistetal

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Von: Maurice Morth

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Soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen: Nils Pohlmann von der HSG Twistetal (vorne) setzt sich im Hinspiel gegen Philipp Haaß (links) und Bojan Manojlovic vom Eschweger TSV durch. ARCHI
Soll sich nach Möglichkeit nicht wiederholen: Nils Pohlmann von der HSG Twistetal (vorne) setzt sich im Hinspiel gegen Philipp Haaß (links) und Bojan Manojlovic vom Eschweger TSV durch. ARCHI © Werner Spitzkopf

Nach der Niederlage beim Schlusslicht Lohfelden/Vollmarshausen will der Eschweger TSV in der Handball-Landesliga heute Abend Wiedergutmachung. Dazu Fragen und Antworten.

Eschwege – Ein echter Tiefschlag im Abstiegskampf war die 31:33-Niederlage am vergangenen Spieltag beim Schlusslicht HSG Lohfelden/Vollmarshausen für den Eschweger TSV in der Handball-Landesliga.

Im Heimspiel gegen die HSG Twistetal am heutigen Samstagabend (Anwurf: 18 Uhr, Heuberghalle) drängt das Team der Trainer Julian Triller und Christian Löbens nun auf Wiedergutmachung. Wir beantworten die wichtigen Fragen zum Spiel:

Kann denn überhaupt gespielt werden?

Ja, das klappt. Ende des vergangenen Jahres setzte ein Wasserschaden die Eschweger Heuberghalle außer Gefecht, eine Verlegung der Begegnung stand im Raum. Die Reperaturarbeiten fanden aber rechtzeitig in dieser Woche ihren Abschluss.

Wie ist derzeit die Stimmung beim ETSV?

„Die Mannschaft steht hinter uns Trainern. Wir haben am Mittwoch vor dem Training noch einmal daran appeliert, dass wir im Abstiegskampf andere Tugenden brauchen und nicht mehr nur schön zählt. Auch dreckig gewinnen ist erlaubt. Wir versuchen, aber dennoch mit Euphorie ranzugehen und nicht in Selbstmitleid zu versinken“, so Coach Julian Triller.

Wie soll der Negativlauf von fünf Niederlagen in Serie gestoppt werden?

Vor allem mit anderen Tugenden, sagt Triller. Auch mental soll das Thema in den kommenden Tagen angegangen werden. „Vielleicht sind wir auch ein bisschen blockiert. Es gibt nicht ohne Grund Absteiger im Sport und das hat nicht immer etwas mit der Teamqualität zu tun, sondern weil man im Kopf in ein Loch fällt und es nicht mehr auf die Platte bekommt“, sagt Triller, und weiter: „Handballspielen können bei uns alle.“

Wie lief es im Hinspiel?

Im vergangenen September gab es eine 25:33-Auswärtsniederlage gegen die HSG Twistetal. Dennoch ist Julian Triller optimistisch: „In der letzten Saison haben wir Twistetal zu Hause geschlagen, wieso sollten wir das jetzt nicht können?“ In Andre Krouhs habe Twistetal einen überragenden Einzelspieler, generell ein starkes Team. „Wir wollen aber auch endlich mal den Heimvorteil nutzen und versuchen, die zwei Punkte in Eschwege zu lassen“, sagt Triller.

Wie sieht es personell aus bei den Eschwegern aus?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind alle Spieler einsatzbereit für Samstagabend.

(Maurice Morth)

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