Müller-Lütkemeier Mehrfachsiegerin

Brühl entthront Plock im Stechen

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Blieb im Stechen fehlerfrei: Christian Brühl auf Little Khiara.

Frank Plock,  Dauersieger im großen S-Springen beim Reitturnier des RSV Guxhagen-Dörnhagen, ist entthront. Mit seiner Stute Little Khiara schaffte es Frank Brühl von der RSG Frankenhof Sonnefeld im Stechen in großartigen 28,94 Sekunden fehlerfrei über den Parcours. Damit war ihm der Sieg nicht zu nehmen.

Maximal 54 Sekunden erlaubte Zeit hatte Parcourschef Jörg Fredershausen für das Stechen eingeplant. Plock, der mit „Fantasie“ als Letzter im Stechen startete und für seine schnellen Ritte bekannt ist, bekam mit seinem Pferd die Kurve auf Hindernis Nummer drei nicht richtig. Das Pferd blieb stehen. „Das ist Berufsrisiko“ lachte er und freute sich darüber, dass Fantasie nicht in den Sprung gekracht und unverletzt war.

Dem spannenden Stechen war ein ebenso aufregendes S-Springen vorangegangen, bei dem 19 Reiter an den Start gingen. 13 Sprünge galt es zu bewältigen. Mit dem Aufbau auf gebogenen Linien und einem nur 2,50 m schmalen Oxer als besonders schwere Klippe, die auch noch auf die Zuschauer zu gesprungen werden musste, verlangte Fredershausen den Reitern und Pferden einiges ab. Sieben Reiter-Pferd-Paare schafften es, in der erlaubten Zeit fehlerfrei zu bleiben.

Im Stechen kam keiner außer Brühl unter 30 Sekunden aus dem Parcours. 3,3 Sekunden langsamer war Steffen Montag vom RFV Richelsdorf, der seine Clarissa fehlerfrei nach Hause brachte und damit Platz zwei belegte. Mit null Fehlern in 32,47 Sekunden kam Antonia Neuburg (RFV Wunstorf) auf Diablotin Copine auf den dritten Rang.

Die gewohnt tolle Stimmung herrschte auch wieder zur S-Kür St. Georges. Die Dressurreiter, die sonst Ruhe bevorzugen, genossen den lautstarken Applaus. „Eine korrekte Grußaufstellung war dabei aber nicht mehr möglich“, erklärte Vereinsvorsitzender Arnim Wollrath mit einem Augenzwinkern.

Aus der Region hatten sich Marie Luise Draude mit Rühmann aus Fritzlar und Viktoria Pavel auf Kaiser Franz aus Calden-Fürstenwald qualifiziert und belegten die Plätze acht und neun.

Neue und alte Königin der Dressurreiter war wieder einmal Fabienne Müller-Lütkemeier aus Paderborn, die aus all ihren Starts bei S-Prüfungen als Siegerin hervorging.

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