Hallenfußball-Turnier der Eintracht mit Vellmar, Lohfelden und Wolfsanger

Budenzauber in Baunatal

Rückblick: Im vergangenen Jahr setzte sich der TSV Wolfsanger im Endspiel mit 3:1 gegen Eintracht Baunatal durch. Archivfoto:  Koch

baunatal. Die Zeit des großen Budenzaubers mit tausenden Zuschauern ist vorbei. Und dennoch hat der Hallenfußball auch in Nordhessen noch viele Freunde. Zu den hochkarätigsten Turnieren in der Region zählt seit Jahren der Kick beim GSV Eintracht Baunatal, der nun schon zum 26. Male ausgetragen wird. Am Samstag und Sonntag treffen sich acht Teams in der Max-Riegel-Halle zum Kampf um den Kopp-Pokal, und die Besetzung verspricht spannende und gute Spiele.

In der Gruppe 1 steht Hessenligist OSC Vellmar gegen den Verbandsligisten TSV Wolfsanger sowie die Gruppenligisten TSG Sandershausen und Tuspo Rengershausen auf dem Prüfstand. In der Gruppe 2 wird Hessenligist FSC Lohfelden herausgefordert von den drei Gruppenligisten Eintracht Baunatal, SG Schauenburg und VfL Kassel.

Und schon das erste Spiel hat echte Würze. Denn im Duell mit Favorit Vellmar will der TSV Wolfsanger Revanche nehmen für die 2:4-Niederlage im Finale des Turniers beim FSV Kassel. „Für diese Partie muss ich meine Jungs sicher nicht besonders motivieren“, sagt Trainer Patrick Klein und rechnet sich auch in diesem Jahr wieder etwas aus in Baunatal: „Nima Latifiahvas wird wegen eines Muskelfaserrisses noch fehlen, aber wir wollen schon sehen, dass wir uns als Pokalverteidiger gut präsentieren.“

Weniger zuversichtlich treten die Vellmarer an, deren Team angesichts von Urlaubern und Kranken durch Spieler aus der zweiten Mannschaft und den A-Junioren aufgefüllt wird. „Es spielen die Jungs, die gern in der Halle kicken“, sagt Trainer Mario Deppe, für den Hallenfußball nicht mehr ist als ein angenehmer Zeitvertreib. Seine Spieler haben bereits am 2. Januar die Vorbereitung auf die restliche Freiluft-Saison aufgenommen, allerdings nur mit Spinning- und muskulären Stabilisierungsprogrammen.

Goce Malinov vom Hessenliga-Rivalen Lohfelden, der noch nicht wieder im Training ist, erwartet den FSC trotz einiger Urlauber mit einer starken Truppe. „Wenn Spaß und Erfolg zusammenkommen, dann ist Hallenfußball perfekt“, sagt der Kapitän. (sam)

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