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Cakmak will wieder für den KSV Baunatal treffen

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Von: Martin Scholz

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Der KSV Baunatal muss am Sonntag bereits wieder ran. Links im Bild Max Blahout.
Schon wieder im Einsatz: Der KSV Baunatal muss am Sonntag bereits wieder ran. Links im Bild Max Blahout. © Pia Malmus

Keine Atempause für den KSV Baunatal. Die Hessenliga-Fußballer sind bereits am Sonntag ab 15 Uhr zu Gast beim FV Bad Vilbel. Während sich der KSV durch das späte 1:1 gegen Zeilsheim am Mittwochabend auf dem komfortablen zweiten Platz in der aktuellen Tabelle der Abstiegsrunde halten konnte, steht Bad Vilbel auf dem sechsten Platz und benötigt dringend einen Erfolg, um die Abstiegsgefahr zu vermindern.

Einer, der sich für das Gastspiel in Bad Vilbel einiges vorgenommen hat, ist Hüseyin Cakmak. Erneut war dieser dafür verantwortlich, dass der KSV in der Abstiegsrunde noch unbesiegt ist. Kurz vor Ende der Partie (90. + 8) sorgte der 23-Jährige mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Baunataler Punktgewinn. Zuvor am 26. März hatte Cakmak auch gegen Friedberg das Tor zum 1:1 erzielt.

„Das reicht mir aber noch lange nicht. Richtig zufrieden bin ich nur, wenn wir gewinnen“, sagt Cakmak, der am liebsten am Sonntag als Sturmspitze zum Einsatz kommen würde, um weiter für Zählbares zu sorgen.

„Ich bin am Saisonanfang zum KSV gekommen, um einer der Leistungsträger zu sein. Und dazu zählen eben vor allem Tore“, sagt der in Kassel geborene Sohn türkischer Eltern.

Cakmak könnte in die Karten spielen, dass das Trainer-Duo Tobias Nebe und Dominik Schaumburg wohl am Spielsystem etwas feilen muss, da Offensivkraft Sebastian Schmeer nach der zweiten Gelben Karte am Mittwochabend noch Gelb-Rot (89.) gesehen hat und den Baunatalern damit am Sonntag nicht zur Verfügung stehen wird. Zudem hat sich Julian Berninger-Bosshammer krankgemeldet (Magen-Darm-Probleme), was wohl auch im Mittelfeld zu kleineren Umstellungen führen wird.

Dennoch gibt sich Co-Trainer Schaumburg optimistisch: „Wir zehren immer noch von unseren Siegen am Anfang der Abstiegsrunde. Bisher haben wir mit viel Herz auf dem Platz agiert und ich denke, dass wir auch in Bad Vilbel recht befreit aufspielen können“, sagt der 37-Jährige.

Ähnlich positiv sieht Max Blahout dem Spiel in Bad Vilbel entgegen. Der 25-jährige Abwehrspieler vertritt als Kapitän noch den am Meniskus operierten Daniel Borgardt, der sich rascher als erwartet erholt und wohl relativ bald wieder ins Geschehen eingreifen wird. Die bisherige Serie ohne Niederlage habe für das nötige Selbstvertrauen gesorgt. „Wir können befreit aufspielen, wollen allerdings unsere Ballbesitz-Phasen besser nutzen als gegen Zeilsheim. Natürlich hätten wir am Sonntag gern Sebastian Schmeer im Kader, aber ich denke, wir bekommen das auch so hin“, sagt Blahout. (Martin Scholz)

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