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Celia Steyer führt HSG D/R/S zum Sieg in der Handball-Landesliga

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Von: Stefan Konklowsky

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Übernahm sehr viel Verantwortung und führte die HSG D/R/S zum zweiten Sieg: Celia Steyer (Mitte).
Übernahm sehr viel Verantwortung und führte die HSG D/R/S zum zweiten Sieg: Celia Steyer (Mitte). © Stefan Konklowsky

Die HSG Datterode/Röhrda/Sontra hat als Aufsteiger in die Handball-Landesliga der Frauen den nächsten Sieg eingefahren. Überragend war dabei Celia Steyer.

Röhrda – Wohl dem der eine Celia Steyer hat. Denn am Ende war es die 41-jährige Ausnahmehandballerin in Reihen der Gastgeberinnen, die ihrem Team in einem hart umkämpften, aber spielerisch schwachen Spiel den Sieg sicherte, mit dem der Aufsteiger jetzt 4:4 Punkte aufweist und damit einen gelungenen Saisonstart bilanzieren kann.

HSG Datterode/Röhrda/Sontra - FSG Böddiger/Brunslar 25:23 (9:8). Es war ein guter Start der HSG, die nach sechs Minuten eine 3:1-Führung verbuchen konnte und den bis dato harmlosen Gegner sicher in Schach hielt. Zudem verhinderte ein wenig Pech eine höhere Führung, denn gleich viermal wurde bei eigenen Abschlüssen Pfosten oder Latte anvisiert.

Doch mit zunehmender Spielzeit erhöhten sich die Fehler in Reihen des Bake-Teams, die Gäste witterten ihre Chance und so stand es nach 13 Minuten plötzlich 4:6, was eine erste Auszeit zur Folge hatte.

Auch danach blieb die Chancenverwertung und das gebundene Spiel auf überschaubarem Niveau, zudem stockte das Spiel über die Außenpositionen ein ums andere Mal und so hatte man es vor allem der guten Torfrau Leonie Eitzert und dem ebenfalls schwachen Abschlussverhalten der FSG zu verdanken, dass es mit einer knappen Führung in die Kabinen ging.

Im zweiten Durchgang waren es dann Celia Steyer und Juliana Gries aufseiten der Gäste, die dem Spiel ihren Stempel aufdrückten.

Der Unterschied: Während Steyer ihre Leistung auf hohem Niveau stabilisierte und nicht nur als Torschützin aus allen Lagen, sondern auch als Vorbereiterin und im Rückzugsverhalten glänzte, leistetet sich die Nummer elf im Gästetrikot trotz der vielen gewährten Freiheiten seitens der nicht immer energisch zupackenden D/R/S-Abwehr am Ende einige Fehlwürfe zu viel, sodass am Ende ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg verbucht werden konnte.

D/R/S: Eitzert, Konklowsky - Asmus, Blackert, Folmeg 1, Rode, Bake 4, Steyer 13/2, Nölke 2, Weiss, Scharff 2, Möhrke 3, Roßbach.

Spielfilm: 3:1 (6.) – 4:4 (10.) – 7:6 (17.) – 9:8(30.) – 16:17 (40.) – 23:21 (54.) – 25:23 (60.)

(Stefan Konklowsky)

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