Handball-Landesliga

Corona: TV Hersfeld spielt nicht

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Szene aus dem Hinspiel: Hier stemmen sich die Hersfelder Mark Petersen (von links in Blau), Philipp Koch und Hristijan Remenski gegen Großenlüder. Im November unterlag der TVH mit 29:32.

Weil mindestens ein Spieler der HSG Großenlüder/Hainzell mit dem Corona-Virus infiziert sein soll, fällt die Partie des Handball-Landesligisten TV Hersfeld am Sonntag aus.

Handball-Landesligist TV Hersfeld besiegte am vergangenen Samstag in eigener Halle Schlusslicht Zierenberg mit 32:29. Am Sonntag (17 Uhr) sollte das Auswärtsspiel beim Spitzenreiter und designierten Meister HSG Großenlüder/Hainzell angepfiffen werden. Daraus aber wird nichts. Mindestens ein Spieler Großenlüders soll mit dem Corona-Virus infiziert sein.

„Wir sind alle in Quarantäne“, bestätigt Vorstandsmitglied Christoph Dimmerling in einer Pressemeldung. Nicht nur das Spiel gegen Hersfeld, sondern wohl auch weitere Partien der kommenden Wochen dürften somit ausfallen. Der Hessische Handball-Verband möchte sich dem Vernehmen nach erst am Freitagmorgen zur Situation äußern.

Denkbar ist natürlich neben einer Absage aller Landesliga-Spiele auch eine Komplettabsage des Spielbetriebs – zumindest an diesem Wochenende. Da Großenlüder vergangene Woche gegen den Hünfelder SV spielte, dürfte auch Hünfeld von Absagen betroffen sein, vermutet Dimmerling.

Christian Weiß, der Trainer des TV Hersfeld, dreht das Rad schon ein wenig weiter. „Hünfeld würde am Wochenende gegen Wehlheiden spielen. Und Wehlheiden wäre am nächsten Samstag unser Gegner in der Geistalhalle. Da kann man sich ausmalen, was kommen könnte“, sagt er. Am Donnerstagvormittag sind die Hersfelder von Großenlüder informiert worden. Für die Spielabsage herrscht vollstes Verständnis. „Die Gesundheit geht vor. Da gibt es nichts zu diskutieren“, stellt Weiß klar. Der TVH hat gestern Abend noch einmal trainiert, die heutige Einheit fällt aus. Erst am Dienstag will Weiß mit seinem Team wieder einsteigen. „Wir sollten gerade jetzt nicht ständig aufeinanderhängen“, meint der 40-Jährige.

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