Basketballerinnen empfangen heute Weiterstadt - TSV Vellmar gegen Frankfurt Favorit

CVJM will Pleite abhaken

Will gegen Weiterstadt den Sieg: Natalie Gacal (links,) vom CVJM Kassel, hier im Duell gegen Mainz. Archivbild: Fischer

Kassel. Die Basketball-Regionalliga-Damen des CVJM Kassel empfangen heute (18 Uhr, Sporthalle Wilhelmshöhe) den Mitaufsteiger SG Weiterstadt und wollen dabei Wiedergutmachung für die bittere Niederlage in Hofheim betreiben. Die Vellmarer Damen stehen in der Oberliga gegen Schlusslicht Eintracht Frankfurt (18 Uhr, Großsporthalle) unter Erfolgdruck.

„Die Partie gegen Hofheim haben wir schnell abgehakt. Wichtig ist nun, dass wir aus den Fehlern lernen und uns voll auf die kommenden Aufgaben konzentrieren“, blickt CVJM-Trainer Felix Georg voraus. Nachdem sein Team zuletzt zweimal gegen Mannschaften aus der Tabellenspitze antreten musste, empfängt man nun mit Weiterstadt den aktuellen Tabellenzehnten. Die Mannschaft von Trainer Manuel Lohnes konnte in der laufenden Saison erst dreimal als Sieger vom Feld gehen.

Gegen die junge und schnelle Mannschaft der SG Weiterstadt konnte sich der CVJM im Hinspiel knapp mit 54:51 durchsetzen, tat sich dabei jedoch schwerer als nötig. Insbesondere gegen Flügelspielerin Tabea Stiller fand man nicht das passende Mittel und ihr insgesamt 22 Punkte, darunter vier erfolgreiche Dreipunktwürfe. Zwischenzeitlich hat sich Weiterstadt noch einmal mit der Tschechin Joanna Semerda verstärkt, die Ex-Zweitligaspielerin bringt vor allem zusätzliche Physis und Erfahrung in die Mannschaft der Südhessinnen. „In der Verteidigung bereiten wir den meisten Teams durch unsere Zonen-Verteidigung erhebliche Probleme, auch in der Mann-Mann-Verteidigung sehen wir nun besser aus als zu Saisonbeginn“, so Felix Georg: „Allerdings haben wir in der Offensive noch einiges an Potenzial, um das Spiel einfacher und effektiver zu gestalten. Insbesondere unsere Größenvorteile müssen wir besser ausnutzen“.

Die Damen des TSV Vellmar wollen sich mit einem Sieg gegen die Eintracht Luft im Abstiegskampf verschaffen. Das Hinspiel in Frankfurt konnten die Moskitos mehr als deutlich mit 72:49 für sich entscheiden, jedoch steht das Rückspiel unter neuen Vorzeichen. Frankfurt gewann am letzten Wochenende mehr als überraschend mit 23 Punkten Vorsprung gegen Groß-Gerau - ein deutliches Zeichen dafür, dass mit ihnen in der Rückrunde zu rechnen sein wird. Entscheidenden Anteil daran haben zwei neue Spielerinnen bei Frankfurt, die mit 18 bzw. 22 Punkten überzeugen konnten. Die Moskitos wollen sich davon jedoch nicht einschüchtern lassen, sind sich laut Flügelspielerin Katharina Hau „ihrer eigenen Stärken bewusst und wollen unbedingt zwei Punkte erkämpfen“. Trainer Thomas Becker kann anders als im Hinspiel auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. (zgk)

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