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Derby mit ungleichen Vorzeichen: Letzter SVR II trifft auf Spitzenreiter HSG D/R/S

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Von: Maurice Morth

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Die HSG D/R/S und Stefanie Bake (Mitte) wollen am Samstag im Derby den siebten Saisonsieg einfahren, Leonie Egermann (rechts) und Lorena Larbig (links) vom SV Reichensachsen die Tabellenführerinnen ärgern.
Die HSG D/R/S und Stefanie Bake (Mitte) wollen am heutigen Samstag im Derby den siebten Saisonsieg einfahren, Leonie Egermann (rechts) und Lorena Larbig (links) vom SV Reichensachsen die Tabellenführerinnen ärgern. © Elke Möhrke

Auf der einen Seite der ungeschlagene Tabellenführer der Bezirksoberliga HSG D/R/S, auf der anderen der sieglose Tabellenletzte SVR II. Die Rollen für das heutige Derby sind klar.

SV Reichensachsen II - HSG Datterode/Röhrda/ Sontra (heute, 19. Februar, 18 Uhr). Ein in diesen Tagen nicht unwichtiges Attribut teilen bei der klaren Rollenverteilung aber beide Teams: die Geduld und die fehlende Pflichtspielpraxis. Denn während der SV Reichensachsen II gegen die FSG Körle/Guxhagen (23:29) vor vier Wochen das letzte Saisonspiel bestritt, spielte die HSG Datterode/Röhrda/Sontra zuletzt vor fünf Wochen gegen den identischen Gegner (32:21).

Dabei hat es die Aufsteigerinnen des SV Reichensachsen in dieser Saison bis dato wirklich sehr hart getroffen, konnten aufgrund von Spielabsagen doch sowieso erst vier Saisonspiele bestritten werden.

SVR-Trainer Mohr: „Das ist das leichteste Saisonspiel“

Ihr Trainer Gerd Mohr sieht dem Derby dennoch sehr gelassen entgegen, spricht vom „leichtesten Spiel der Saison“ für seine jungen Spielerinnen. Bis auf die am Knie verletzte Pauline Meinl sind alle Akteurinnen des SV Reichensachsen im Derby einsatzbereit, außerdem wird Talent Carolin Friman (Jahrgang 2004) aller Wahrscheinlichkeit nach ihr Debüt im Seniorenbereich geben.

Druck dürften vor dem Spiel wohl am ehesten die Tabellenführerinnen aus dem Ringgau verspüren – trotz des sehr deutlichen 34:18-Sieg (16:7) im Derby-Hinspiel in Röhrda – denn die FSG Körle/Guxhagen ist nach den vielen spielfreien Wochenenden mittlerweile wieder deutlicher in der Tabelle herangerückt.

„Dürfen Reichensachsen auf keinen Fall unterschätzen“

„Wir dürfen den SV Reichensachsen II auf gar keinen Fall unterschätzen, zumal Derbys bekanntermaßen sowieso ihre eigenen Gesetze haben“, sagt HSG-D/R/S-Spielerin Marion Möhrke. Klar sei aber auch, dass man an die Leistung aus dem Spitzenspiel gegen die FSG Körle/Guxhagen anknüpfen wolle. „In der Abwehr müssen wir im Vergleich zum Hinspiel im Derby besser verschieben, weil zu viele Würfe über die Außenpositionen zugelassen wurden. Wie gut uns das nach der langen Pause gelingt, das ist schwer einzuschätzen“, so Möhrke.

Bauen können beide Teams am heutigen Samstag auf jeden Fall auf wesentlich mehr Unterstützung als noch im Hinspiel: Waren zuvor nur 100 Zuschauer erlaubt, so finden in Reichensachsen nun 240 Besucher in der Halle Platz, 60 Karten stehen den Gästen zu. In der Halle gilt die Regel 2G+, es ist ein Mund-Nase-Schutz zu tragen. Tageskarten dürfte es für Kurzentschlossene am heutigen Samstagabend ebenso noch geben.  (mmo)

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