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Handball: HSG Werra WHO gastiert in Gensungen

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Gefahrenherd für Gensungen: WHO-Spielertrainer Jan-Uwe Berz.
Gefahrenherd für Gensungen: WHO-Spielertrainer Jan-Uwe Berz. © Friedhelm Eyert

Gensungen - Mehr Spitzenspiel geht nicht. Im Aufstiegskampf der Handball-Landesliga hat die ESG Gensungen/Felsberg II den verlustpunktfreien Spitzenreitern HSG Werra WHO (Samstag, 17 Uhr/Sporthalle Felsberg) zu Gast und kann bei einem Sieg dank der besseren Tordifferenz die Tabellenführung übernehmen.

Ausgangslage

Beide Teams führen die Tabelle der Aufstiegsrunde an: die HSG mit weißer Weste und die ESG mit lediglich einer Niederlage beim TSV Ost-/Mosheim. Die beiden direkten Duelle werden also über den Aufsteiger in die Landesliga entscheiden. Wenn die Drittliga-Reserve das erste vor heimischem Publikum nicht verliert, könnte das zweite am 12. Juni in der Großsporthalle Obersuhl zu einem „Endspiel“ avancieren, falls sich die Rivalen bis dahin in den anderen Spielen schadlos halten. „Wenn wir es am Samstag verbocken, lässt sich Werra den Aufstieg nicht mehr nehmen,“ weiß daher ESG-Trainer Philipp Kamm.

Stärken/Schwächen

Die WHO ist dank der Rückraumzange Lukas Günther/Florian Strümpf aus dem Positionsspiel heraus brandgefährlich und verfügt mit dem erfahrenen Spielertrainer Jan-Uwe Berz über einen überragenden Regisseur. Andererseits hat die WHO Probleme, über 60 Minuten hohes Tempo zu gehen. Hier liegt die Chance für die ESG, die das blitzschnelle Umschalten beherrscht wie sonst keine Mannschaft der Liga. Zudem ist da noch Kreativspieler Tim Schanze, der nicht nur seine Mitspieler einsetzt, sondern auch selbst torgefährlich ist. Allerdings: Die ESG nimmt sich in Abwehr und Angriff gerne mal Phasen der Unkonzentriertheit. Das kann sie sich gegen die HSG Werra nicht erlauben.

Personal

Die Gäste treten bis auf ihre langzeitverletzten Leistungsträger in aktueller Bestbesetzung an, also auch mit dem starken Luca Schneider im Tor, der zuletzt beim 27:25 gegen Datterode/Röhrda/Sontra fehlte. Bei der ESG steht der Ex-Hersfelder Christian Rohde wieder zur Verfügung und soll das Deckungszentrum sowie die linke Rückraumseite verstärken. Fraglich ist der Einsatz von Torben Gluth, der nur schwer zu ersetzen wäre.

Prognose

„Es wird mit Sicherheit ein rassiges Spiel, und ich sehe die ESG knapp vorn, wenn ihre Deckung funktionieren sollte“, prognostiziert Ost-/Mosheims Coach Amine Remus. Ganz im Sinne seines Gensunger Kollegen: „Klar stehen wir unter Druck, aber wer aufsteigen will, muss damit umgehen können.“ Jan-Uwe Berz äußert sich zurückhaltend diplomatisch. „Bei zwei Teams auf Augenhöhe entscheidet immer die Tagesform,“ sagt der Spielertrainer der Gäste knapp.

Gefahrenherd für Gensungen: HSG-Strippenzieher und Vollstrecker Jan-Uwe Berz.
Gefahrenherd für Gensungen: HSG-Strippenzieher und Vollstrecker Jan-Uwe Berz. © Friedhelm Eyert

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