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Das ewig reizvolle Duell der Kreisrivalen: TTC Albungen Samstag beim SV Ermschwerd

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Von: Maurice Morth

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Aufeinandertreffen der zwei besten Tischtennis-Teams im Werra-Meißner-Kreis: Nico Beck (links) und der TTC Albungen treffen auf den SV Ermschwerd um Michael Tusch. ARCHI
Aufeinandertreffen der zwei besten Tischtennis-Teams im Werra-Meißner-Kreis: Nico Beck (links) und der TTC Albungen treffen auf den SV Ermschwerd um Michael Tusch. © Markus Claus

Zum Prestigeduell kommt es in der Tischtennis-Bezirksoberliga: Der TTC Albungen tritt am Samstag beim Rivalen SV Ermschwerd an.

Albungen/Ermschwerd – Was haben sich diese beiden Kontrahenten die Bälle in der Vergangenheit schon um die Ohren gehauen, die Zuschauer in Scharen in die Sporthallen gelockt – und am Samstagabend ist es wieder so weit. Denn dann steigt ab 18 Uhr in Ermschwerd das Tischtennis-Bezirksoberliga-Prestigeduell zwischen den Kreisrivalen SV Ermschwerd und TTC Albungen.

Die Ausgangslage

Die Ermschwerder sind nach dem Philosophiewechsel und diversen Veränderungen am Kader im Sommer in der harten Realität der Bezirksoberliga angekommen. Derzeit liegt das Team mit 9:13 Punkten auf dem ersten der drei direkten Abstiegsplätze (9.).

Wie schnell sich das Tabellenbild allerdings ändern kann, das zeigt die Situation des TTC Albungen: Der Aufsteiger belegt zwar den sechsten Tabellenplatz (10:10), drei Teams dahinter weisen aber lediglich einen Pluspunkt weniger auf. Positiv: Auch nach vorne kann für den TTC noch was gehen, denn Neukirchen-Riebelsdorf (11:9) und der ESV Treysa (13:9) sind längst noch nicht enteilt.

Das Hinspiel

Die Begegnung im vergangenen November war nach 2:45 Stunden für den gastgebenden TTC entschieden. Während die Albunger mit ihrem stärksten Team antreten konnten, mussten die Gäste auf Ingo Meyer verzichten, Florian Schober war zudem angeschlagen.

Ein guter Start und die 4:1-Führung waren damals die Basis für den Erfolg des Heimteams. Auch wenn nur zwei der dreizehn Spiele im fünften Satz endeten, bewiesen die Ermschwerder Moral, hielten bis zum Ende dagegen.

Kleine Hoffnung

„Wir setzen auf unsere Fans, brauchen aber unbedingt einen guten Start gegen den favorisierten Gegner“, weiß SV-Mannschaftsführer Michael Tusch.

Klar ist, dass Albungens Topmann Nico Beck in der derzeitigen Form (14:4) kaum zu besiegen sein wird. „Wenn alles für uns optimal läuft, dann haben wir eine kleine Chance“, glaubt Tusch.

Bezirksliga

SV Ermschwerd II - Eschweger TSV (Freitag, 20 Uhr). Nur drei Punkte trennen den ETSV vom Abstiegsrelegationsplatz, Kontrahent TTV Weiterode II hat sich nach dem 9:5-Auswärtssieg über die Dietemänner erst einmal vorbeigeschoben. Gegen das Schlusslicht SV Ermschwerd II müssen dringend Punkte her, um sich endgültig aller Abstiegssorgen zu entledigen.

TTC Lax Bad Hersfeld II - TTV Oberhone (Samstag, 15.30 Uhr). Es ist auf dem Papier das Topspiel schlechthin in der Bezirksliga, denn der Überraschungs-Tabellenzweite TTV Oberhone reist zum noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Bad Hersfeld.

Und die gezeigte Leistung im Hinspiel macht durchaus Mut: Mit 7:9 in den Spielen und 31:31 in den Sätzen hatte der TTV nach 210 Minuten das Nachsehen, bot dem Favoriten aber einen herausragenden Kampf. Gelingt dieses Mal sogar die Sensation?

Bezirksklasse

TSV Brandenfels Nesselröden - TTV Neuerode (Freitag, 20 Uhr). Mit 4:9 verloren die Gastber das Spiel in der Hinrunde, auch jetzt ist der TTV Neuerode um Spitzenmann André Ludwig der Favorit. Die Meinharder machten gegen Schlusslicht SV Ermschwerd III zuletzt dort weiter, wo sie im erfolgreichen Jahr 2022 aufgehört haben. Beim TSV Nesselröden zeichnet sich ein Kampf gegen den TSV Herleshausen um den Abstiegsrelegationsplatz ab.

TSV Herleshausen - TSV Frieda (Freitag, 20.15 Uhr). Chancenlos war der TSV beim 3:9 gegen die TG Großalmerode II. Gegen die Friedaer, die zuletzt auch beim SVR mit 5:9 das Nachsehen hatten, wird auch ein großer Faktor sein, ob Friedas Spitzenmann Oliver Schott dabei ist.

Weitere Ansetzungen: TSV Frieda - TSV Wichmannshausen (Samstag, 15 Uhr), TTV Neuerode - TTV Werleshausen (Samstag, 15.30 Uhr).  

(Maurice Morth)

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