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Hinspiel sollte Hersfelds Handballern Mut machen

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Schwerstarbeit dürfte auf Lukas Berger (in Blau) und seine Teamkollegen vom Handball-Landesligisten TV Hersfeld am Samstagabend beim Gastspiel in Guxhagen zukommen.
Schwerstarbeit dürfte auf Lukas Berger (in Blau) und seine Teamkollegen vom Handball-Landesligisten TV Hersfeld am Samstagabend beim Gastspiel in Guxhagen zukommen. © Friedhelm Eyert

Für die Handballer des TV Hersfeld dürfte es am Samstagabend beim souveränen Landesliga-Tabellenführer Körle/Guxhagen wohl eher nichts zu holen geben. Im Hinspiel unterlagen sie mit 23:27.

Bad Hersfeld – Neun, drei, elf, zehn – das sind die Tordifferenzen, mit denen Handball-Landesligist TV Hersfeld seine letzten vier Saisonspiele verloren hat. Seit dem jüngsten und einzigen Sieg gegen Schlusslicht Wollrode am 4. Dezember 2021, kassierte die Mannschaft um Trainer Christian Weiß ausnahmslos Niederlagen. Drei davon fielen mit zweimal 34 und einmal 36 Gegentreffern überaus deutlich aus.

Jetzt also geht es nach Guxhagen. Dort wird am Samstag (19 Uhr) das Duell mit Spitzenreiter MSG Körle/Guxhagen angepfiffen, der alle bisherigen acht Begegnungen gewonnen hat. Im Team von Christian Schade – ehemaliger Leistungsträger des Drittligisten Eintracht Baunatal – stehen neben dem überragenden Spielmacher Eugen Gisbrecht eine ganze Handvoll höherklassig erfahrene Akteure.

Christian Schade, der schon für die Aufstiegsrunde planen kann, vertraut auf die positive Einstellung und den unbedingten Siegeswillen in seinem Team: „Bei allem Respekt für den Gegner sollen die Ergänzungsspieler mehr Einsatzzeit bekommen und die Leistungsträger entlasten.“

Wenn es etwas gibt, das den den zuletzt arg gebeutelten Hersfeldern Hoffnung machen könnte, dann sind es zwei Dinge. Fünf der acht Saisonsiege der Nordhessen fielen knapp aus. Dazu gehört auch das Hinspiel in Hersfeld, das der TVH Mitte November nach zähem Kampf mit 23:27 verloren hatte. Bis zum 8:7 hatte der Turnverein damals die Nase vorn. Zur Halbzeit hatten sich die Gäste dann aber schon auf 16:12 abgesetzt und ließen Hersfeld auch nicht mehr näher als bis auf drei Treffer herankommen. Vom 23:20 setzte sich Körle/Guxhagen dann schließlich auf 27:20 ab – die Partie war entschieden.

Sven Wiegel. Teamkapitän des TVH, möchte mit seiner Mannschaft in Guxhagen eine Reaktion zeigen. Dafür sei aber eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten, meint der 29-Jährige. „Das Spiel ist zwar für die Playoffs nicht von Bedeutung, aber wir könnten positive Momente für die Zukunft mitnehmen“, sagt Wiegel. Dafür gelte es, die Partie so lange wie möglich offen zu halten. Das aber war zuletzt ein größeres Problem für die Hersfelder.

Hinweis: In der Sporthalle von Guxhagen gelten die aktuellen 2G+ Regeln. 150 Zuschauer sind zugelassen

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