Fußball-Saisonvorschau

Fußball-Saisonvorschau: Der SVA II will das verflixte zweite Jahr überstehen

Viel wird in der Gruppenligasaison 21/22 für den SV Adler Weidenhausen II auch davon abhängen, ob Angreifer Jerome Kirschner (Mitte) erneut so treffsicher wie im vergangenen Jahr sein wird. In elf Spielen erzielte er insgesamt 15 Treffer.
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Viel wird in der Gruppenligasaison 21/22 für den SV Adler Weidenhausen II auch davon abhängen, ob Angreifer Jerome Kirschner (Mitte) erneut so treffsicher wie im vergangenen Jahr sein wird. In elf Spielen erzielte er insgesamt 15 Treffer.

Anfang August beginnt die Fußballsaison 21/22. Wir stellen die heimischen Mannschaften von der Verbandsliga bis zur Kreisoberliga vor. Heute: der Gruppenligist SV Adler Weidenhausen II.

Eschwege – Elf Spiele, sieben Siege, drei Unentschieden, nur eine einzige Niederlage – und das als Aufsteiger. Die Bilanz des SV Adler Weidenhausen II war in der vergangenen Gruppenligasaison bis zum Abbruch mehr als beeindruckend.

Wer nun allerdings glaubt, dass es in der kommenden Saison 21/22 ab Mitte August genauso reibungslos für das Team weiterlaufen wird, der könnte sich im „verflixten zweiten Jahr“ gefährlich irren.

Das Saisonziel

Um diese Gefahr weiß auch SVA-II-Trainer Alexander Henke (43): „Das zweite Jahr wird auf jeden Fall schwieriger. Alle Mannschaften in der Gruppenliga können uns nun wesentlich besser einschätzen als zuvor.“ Aus diesem Grund gilt beim SV Adler Weidenhausen II auch die identische Devise wie im Vorjahr: Um den Spielern weiter beste Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten, möchte man unbedingt die Klasse halten.

Als einen der Titelfavoriten in der Gruppenliga hat Alexander Henke den SV Reichensachsen ausgemacht, sollten beim Nachbarn alle Spieler fit bleiben: „Sie haben sich wirklich deutlich verstärkt, aber meine Jungs brennen natürlich bereits jetzt auf das Duell im Oktober.“

Die Vorbereitung

Die ersten Vorbereitungsspiele bestritt der SVA II erfolgreich: Gegen den thüringischen Landesklasseverein DJK Arenshausen gewann man mit 1:0, die Partie gegen den Kreisoberligisten TSV Waldkappel konnte man mit 7:0 für sich entscheiden.

„Nach einer so langen Pause braucht es aber noch eine Weile. Wir sind noch in der Findungsphase, vor allem was das Positionsspiel auf dem Feld betrifft,“ sagt Trainer Alexander Henke. Wieder weiter zusammenwachsen und sich finden, daran hat man in der Vorbereitung auch außerhalb des Platzes gearbeitet: etwa mit einem zweistündigen Mannschaftslauf auf den rund 450 Meter hohen Lotzenkopf bei Eschwege.

Der Trainer

Alexander Henke geht nun in die vierte Saison als Hauptverantwortlicher des SV Adler Weidenhausen II. Er trug vor seiner Trainerkarriere selbst jahrelang das Trikot des SVA, ehe er ins Trainergeschäft wechselte.

Akribisch und engagiert, wie man ihn auch von der Seitenlinie kennt: SVA-II-Trainer Alexander Henke (links) an der Taktiktafel.

Prinzipiell möchte Henke an dem erfrischenden Fußball seines Teams in der vergangenen Saison festhalten. Einen besonderen Fokus legt er aber auch auf das Defensivverhalten des Teams: In elf Spielen kassierte man lediglich 14 Gegentore, die viertbeste Verteidigung der Gruppenliga. „Da wollen wir wieder hin“, so Henke.

Der Kader

Das größte Plus für den SV Adler Weidenhausen II dürfte sein, dass man den Kader – im vergangenen Jahr auf dem Feld eine verschworene Einheit – weitestgehend zusammenhalten konnte.

Gegangen ist Elias Nowak (Verein unbekannt), Yannick Wiedemer wird wegen seines Studiums weniger zur Verfügung stehen, wohingegen Eric Bebendorf nach einer beruflichen Versetzung wieder häufiger für den SVA II auflaufen wird. Eric Schindewolf hat die Vorbereitung absolviert, wird aber ab September wegen eines Auslandssemsters in Frankreich weilen. Noch nicht genau abzusehen ist, in welchem Umfang die drei Neuzugänge Philipp Immig sowie Kilian und Moritz Krug auch in der Gruppenliga zum Einsatz kommen.

Nur in der Innenverteidigung, da sei man von der Spieleranzahl her etwas dünner besetzt, so Henke.

(Maurice Morth)

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