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Eiterfeld will den Abwärtstrend stoppen

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Hendrik Auths Freistoß schlug unhaltbar im Eiterfelder Kasten ein. Torhüter Ahmed Hadzic fliegt auf dem Foto vergeblich.
Ausgleichstreffer: Hendrik Auths Freistoß schlug unhaltbar im Eiterfelder Kasten ein. Torhüter Ahmed Hadzic fliegt vergeblich. © Hartmut Wenzel

Die Gruppenliga-Fußballer der SG Eiterfeld/Leimbach haben am Samstag beim 1:3 gegen Großenlüder nicht nur die erste Saisonniederlage einstecken müssen, sondern mussten am Sonntag auch die Tabellenführung der Aufstiegsrunde an die SG Bronnzell abgeben.

Eiterfeld – Die Fuldaer nahmen die VfL-Steilvorlage dankend an und sind seit ihrem 2:0 gegen Freiensteinau am Sonntag neuer Spitzenreiter – mit drei Punkten Vorsprung. Während Bronnzell alle Spiele der Play-offs gewann und dabei nur ein Gegentor kassierte, kam Eiterfeld über zwei Unentschieden sowie die Niederlage nicht hinaus. Doch Aufgeben gilt nicht für Eiterfeld: Am Mittwoch, im Nachholspiel gegen Hosenfeld (Beginn 19 Uhr), will die Mannschaft von Ante Markesic den Abwärtstrend stoppen. Und mit einem Sieg wieder mit Bronnzell gleichziehen. „Wir geben nicht auf“, gibt sich der Trainer kämpferisch. „Ich denke, dass vieles einfach eine Kopfsache ist. Wir müssen es nur schaffen, uns von dem Druck zu befreien.“ Der schien am Samstag so schwer wie Blei auf den Eiterfeldern zu lasten, die nach dem frühen Führungstor durch Issak Somov völlig die Spielkontrolle verloren.

Noch vor der Pause kassierten sie durch Hendrik Auth mit einem herrlichen Freistoß in den Winkel den Ausgleich und in Hälfte zwei nach einem Standard (Eckball) sowie einem Konter die Tore von Sascha Hasenauer und Fabian Lehmann. „Wir haben es am Anfang versäumt weiterzumachen, uns mehr Chancen herauszuarbeiten, um das 2:0 nachzulegen“, erläutert Markesic. Doch auch seine Auswechslungen in Hälfte zwei halfen nicht. Mit Osman Abdikadir Hussein, der genau wie Somov aus den USA stammt, stand sogar ein neuer Mann auf den Platz, dem aber sichtlich die Bindung fehlte. Aber das lag nicht an ihm.

Robin Sorg, der für Tim Hartwig gekommen war, verschaffte seiner Enttäuschung über die Spielweise der SG Luft: „Derzeit sieht es so aus, als ob elf Mann auf dem Platz stehen, die gerade erst zusammengekommen sind.“ Einen Grund dafür kann auch Sorg nicht nennen: „Da kommen viele Sachen zusammen. Zum Beispiel, das wir nicht in den Rhythmus kommen, weil immer wieder Pause ist. Wir sind derzeit keine eingespielte Mannschaft, haben auch keinen Erfolg. Wir haben das Spiel heute völlig zu Recht verloren.“ Der Offensivspieler spricht auch die fehlende Härte im Zweikampf an: „Wir haben kein Durchsetzungsvermögen. Wir zeigen zwar Einsatz, aber gewinnen dadurch nichts.“ Es fehle ein Spieler, der die Partie an sich reißen könne. Sorg hofft, dass sich das am Mittwoch gegen Hosenfeld bessert: „Wir müssen trotzdem weitermachen und unsere Chance suchen.“

Mit Schlusslicht Hosenfeld kommt dabei wohl genau der richtige Gegner nach Eiterfeld. Der Gast musste am Sonntag eine in der Höhe verdiente 1:4-Niederlage bei der SG Aulatal hinnehmen. Im Gegensatz zu Eiterfeld läuft es bei dem Team des scheidenden Horst Brandner derzeit nach Wunsch. „Vielleicht schaffen wir sogar noch den zweiten Platz“, sagt der Trainer und lacht. (Hartmut Wenzel)

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