Fußball-Gruppenligisten im Derby

ESV Hönebach will den Matchball verwandeln

ESV Hönebach, Manuel Schmidt (rechts), Nils Fischer, SG Aulatal
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Werden sich am Wochenende nichts schenken: Hönebachs Manuel Schmidt (rechts) klärt den Ball vor dem heranrauschenden Aulataler Nils Fischer.

Hönebach – Ein womöglich entscheidendes Spiel hat der ESV Hönebach am Sonntag, 15.30 Uhr, in der Fußball-Gruppenliga gegen die SG Aulatal vor der Brust. Denn sollte Ligakonkurrent FT Fulda, der bereits morgen ab 16 Uhr beim TSV Künzell gastiert, als Sieger vom Platz gehen, hat das Team von Trainer Tino Jäger am Sonntag alles in der eigenen Hand, mit einem Sieg den Klassenerhalt und den Einzug in die Meister-Play-offs perfekt zu machen.

Und diesen Matchball, sollte es denn so kommen, wolle man verwandeln und den Lohn für die erfolgreichen vergangenen Wochen ernten. „Wir wollen den Deckel auf die Playoffs machen. Ich wusste, dass wir das schaffen können, aber wenn es wirklich schon zu diesem Zeitpunkt Mitte Oktober so weit wäre, dann wäre das sensationell“, sagt Jäger, der mindestens einen Punkt aus dem Duell mit Aulatal holen möchte.

Eine Punkteteilung gab es auch im letzten Aufeinandertreffen Anfang September in Oberaula, das 1:1 endete. Während die Hönebacher die folgenden Spiele alle gewannen, gab die SG ein gemischtes Bild mit drei Siegen und drei Niederlagen ab. Dabei haben die Aulataler laut Jäger aber durchaus bewiesen, dass sie mit allen Teams der Liga mithalten können – wie am vergangenen Wochenende bei der knappen 0:1-Niederlage gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten SG Eiterfeld/Leimbach. Der ESV dagegen setzte seine Erfolgsserie beim 3:2-Erfolg über Petersberg fort. „Das war kein überragendes Spiel von uns, aber wenn man die gesamten 90 Minuten betrachtet, haben wir das Spiel weitestgehend kontrolliert und der Sieg geht absolut in Ordnung, auch wenn es am Ende nochmal spannend wurde“, resümierte Hönebachs Trainer Tino Jäger, der am Sonntag ein ganz anderes Duell erwartet.

Während man bei den Petersbergern an der Körpersprache gemerkt habe, dass es momentan nicht wie gewünscht läuft, kämpft Aulatal mit allen Mitteln um den heiß begehrten fünften Tabellenplatz, der nach Abschluss der Runde zur Teilnehmae an den Play-offs berechtigt. „Bei ihnen geht es in erster Linie um den Klassenerhalt – genau wie bei uns. Das wird ein sehr schweres Spiel“, betont Jäger, der ein vom Kampf geprägtes Spiel und enorme Gegenwehr der Gäste erwartet.

Auf Hönebacher Seite fehlen dabei Kilian Krüger, der privat verhindert ist, sowie die verletzten Marvin Ehmer und Tim Schwarz. Bei Moritz Herbig besteht nach seinem Nasenbeinbruch wieder ein Funken Hoffnung, auch wenn er mit der Gesichtsmaske, die er diese Woche im Training trug, bislang noch nicht so zurecht gekommen ist.

Ein Spiel auf Augenhöhe erwartet Aulatals Fabian Lepper: „Die Spiele zuletzt waren immer lange offen, keiner hat es geschafft, den Sack zuzumachen.“ Der Torwart weiß, das Aulatal in Hönebach am Platz neben der Autobahn sicherlich noch eine Schippe drauflegen muss, um etwas mitzunehmen. Lepper erinnert sich daran, dass es in den Heimbegegnungen zuletzt sehr eng zuging. Wie auch zuletzt gegen Eiterfeld. Das druckvolle Spiel in der zweiten Hälfte war nicht von Erfolg beschieden - das Spitzenspiel endete mit einem 1:0-Erfolg für den Gast. Lepper weiß, dass auch die Spitzen Hönebachs sehr stark sind. Er kennt die Torgefährlichkeit von Katzmann und Co. Gerade in diesem Spiel fehlen Spieler wie Johannes Schreiber, der Verletzte Steffen Schneider sowie Max Schuch (im Urlaub).

Von Alicia Kreth Und Hartmut Wenzel

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