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Den Spitzenreiter abgekanzelt: VfL Wanfried II besiegt SG Schenklengsfeld

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Von: Harald Triller

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Holte sich gemeinsam mit Johannes Susebach Spielpraxis beim VfL Wanfried II in der Bezirksliga: Milos Milosavljevic.
Holte sich gemeinsam mit Johannes Susebach Spielpraxis beim VfL Wanfried II in der Bezirksliga: Milos Milosavljevic. © Lisa Susebach

Eine grandiose Vorstellung hat die zweite Mannschaft des VfL Wanfried gegen den Spitzenreiter geboten. Im Duell der Handball-Bezirksliga A kanzelten die Mannen von Trainer Dirk Eisenhuth die SG Schenklengsfeld mit 39:28 ab und feierten damit den dritten Sieg in Serie.

Eschwege - Zwei Punkte hat auch die zweite Mannschaft der HSG Datterode/Röhrda/Sontra mit dem 27:23-Erfolg gegen Homberg auf die Habenseite gebracht. Mit personellen Problemen trat die HSG Jestädt/Grebendorf beim Spitzenreiter TSV Ost-Mosheim II an und musste sich klar mit 21:38 geschlagen geben.

VfL Wanfried II - SG Schenklengsfeld 39:28 (20:14). Die Handball-Bezirksliga A gleicht ein wenig einer Wundertüte, weil jeder jeden bezwingen kann. Diese These untermauerte die „Zweite“ vom VfL Wanfried eindrucksvoll. Und ganz sicher ist dabei die Tatsache, dass Spitzenreiter Schenklengsfeld nicht mit so einem Abschuss gerechnet hat.

Die Statuten geben es her, dass mit Johannes Susebach und Milos Milosavljevic zwei Spieler aus der ersten Mannschaft den Kader verstärken durften und auf diesem Wege Spielpraxis sammelten.

„Ich habe nach meiner Sperre gerne ausgeholfen und werde das kommendes Wochenende in Eichenzell noch einmal tun“, lobte Johannes Susebach das gute Miteinander, das in den beiden Teams praktiziert wird. Und weiter: „Gestützt auf unseren bestens disponierten Torhüter Aris Rieger, der Glanzparaden in Serie zeigte und dazu noch ein perfektes Konterspiel zumeist über Niclas Keller initiierte, konnten wir uns schnell absetzen und einen klaren Start-Ziel-Sieg bejubeln.“

5:0 hieß es nach sieben Minuten, der fulminante Auftakt war gesichert, das Resultat konnte bis zur 27. Minute auf 20:12 ausgebaut werden. „Und das ohne unseren Routinier, Torjäger und Abwehrspezialisten Christian Achtert, der sich beim Aufwärmen eine Verletzung einhandelte“, fand Susebach anerkennende Worte für die junge Garde, die die Basis für den Erfolg in der Defensive schuf.

In der zweiten Hälfte kam der Tabellenführer zwar noch zweimal auf drei Treffer heran, aber der VfL schaltete daraufhin wieder den Tempomodus ein und zog uneinholbar davon. Mit einem weiteren Sieg in Eichenzell könnte das Team sich den Weg in die Spitzengruppe ebnen.

VfL II: Rieger - Milosavljevic (9/1), Keller (9), Achtert, Susebach (3), Weiß (2), Malcherek (5), Müller (9), Vogt, Ebel, Gebauer (2), Seb. Langebach, Heyer.

HSG Datterode/Röhrda/Sontra - Homberger TC 27:23 (13:12). Viel Arbeit mussten die Gastgeber investieren, um Homberg niederzuringen. Am Ende stand aber ein Erfolg, den sich das Team um die Routiniers Sascha Fissmann, Daniel Hassenpflug und Thomas Lobgesang redlich verdiente.

Auf Augenhöhe lief Durchgang eins ab, aber nach Wiederbeginn lag die HSG permanent mit drei Treffern vorne, beim 27:21 in der 58. Minute waren die Punkte bereits unter Dach und Fach.

D/R/S II: Wolf - Mell (1/1), D. Hassenpflug (6), Munk (6/2), Schmidt (1), Sennhenn, Fissmann (1), Müller (4), Lobgesang (1), A. Hassenpflug (4), Meier (2), Wieditz (1), Rabe.

TSV Ost-Mosheim II - HSG Jestädt/Grebendorf 38:21 (21:9). Mit einem chancenlosen Rumpfteam mussten die Meinharder beim Spitzenreiter antreten, wo schon zur Pause die Weichen für die hohe Niederlage gestellt waren.

In der Endphase konnten dann noch einige Treffer erzielt werden, die etwas versöhnlich stimmten.

HSG Jestädt/Grebendorf: Groß, Wickenträger - Bebendorf (7), F. Ständer (2), Gebhardt (4), Asbrand (3), Hiebenthal (3), Ebert, Rieger (2), Sauer.

Von Harald Triller

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