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Tabellenführer lange geärgert: D/R/S-Damen gewinnen Derby mit 25:23 beim SVR II

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Von: Maurice Morth

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Durchaus umkämpft war das Derby zwischen dem SV Reichensachsen II und der HSG Datterode/Röhrda/Sontra: (von links) Selina Krengel, Stefanie Bake, Szilvia Blackert und Johana Hutter.
Durchaus umkämpft war das Derby zwischen dem SV Reichensachsen II und der HSG Datterode/Röhrda/Sontra: (von links) Selina Krengel, Stefanie Bake, Szilvia Blackert und Johana Hutter. © Maurice Morth

Ein durchaus spannendes Derby sahen die rund 180 Zuschauer am Samstagabend in Reichensachsen. Das glücklichere Ende hatten die HSG-D/R/S-Damen gegen den SVR II für sich.

Reichensachsen – Verkehrte Welt am Samstagabend in Reichensachsen: Während die Derby-Verliererinnen des SVR II nach dem 23:25 (11:14) über beide Ohren strahlten, lächelten die Siegerinnen der HSG Datterode/Röhrda/Sontra nach dem Spiel in der Handball-Bezirksoberliga nur vergleichsweise verhalten, denn statt wie im Hinspiel (34:18) lief alles sehr viel knapper als erwartet.

„Die Chance, die wir nicht hatten, haben wir genutzt“

„Unsere Torfrau hat uns heute den Hintern gerettet“, lobte D/R/S-Trainer Tommy Bake nach dem Spiel die starke Leonie Eitzert und fügte kritisch hinzu: „Das war mit Abstand das schlechteste Saisonspiel von uns. Wir haben nur zum Teil das umgesetzt, was wir können.“

Sein Gegenüber Gerhard Mohr war hingegen voll des Lobes für seine junge SVR-Mannschaft, in der 90 Prozent der Spielerinnen unter 20 Jahre alt sind: „Das war ein starkes Spiel. Die Chance, die wir nicht hatten, die haben wir genutzt.“

Die 180 Zuschauer sahen zunächst sehr ausgeglichene erste 20 Minuten, in denen man beiden Teams die Nervosität anmerkte und sich keines wirklich absetzen konnte. „Ohne Szilvia Blackert und Celia Steyer hatten wir sie in den ersten zehn Minuten im Griff, danach haben wir gut mitgehalten, das Spiel aber bei der Umstellung auf 4-2 in den Minuten vor der Pause verloren“, meinte SVR-II-Coach Mohr, der durchaus mit einem Unentschieden liebäugelte.

Trainer Tommy Bake monierte bei seiner HSG D/R/S hingegen zu viele technische Fehler im Angriff und zu wenig Zugriff in der Abwehr.

Das Derby blieb bis in die Schlussphase knapp

Spätestens nach dem Treffer von SVR-II-Spielerin Selina Krengel zum 8:8 (22.) zeigten die Ringgauerinnen aber, wieso sie derzeit an der Spitze der Bezirksoberliga stehen und zogen durch Tore von Marie Nölke, Janina Folmeg, Celia Steyer und Stefanie Bake bis zur Halbzeit auf 14:11 (30.) davon.

Die Führung sollten die D/R/S-Damen bis zur Schlusssirene zwar nicht mehr abgeben, hatten aber weiter mit dem hohen Tempo und vielen Rochaden der Gastgeberinnen Probleme.

Schien die Partie aus Sicht der Gäste dann aber spätestens beim beruhigenden 24:21 (53.) durch Szilvia Blackert durch, kämpfte sich der SVR II, bei dem sich Annika-Dana Schormann, Selina Krengel, Melissa Levatic, Lorena Larbig und Torfrau Emily Heckmann Bestnoten verdienten, aber noch einmal auf 23:24 (56.) heran.

Nur kurz wurde es aber noch einmal wirklich spannend, denn mit ihrer vielen Erfahrung spielten die Ringgauerinnen fortan ihren Stiefel herunter. Rechtsaußen Johanna Scharff, die mit ihrem 25:23 (58.) für den Schlusspunkt der HSG D/R/S sorgte, brachte die Partie aus Sicht ihres Teams auf den Punkt: „Es war heute nicht schön, aber die zwei Punkte nehmen wir mit.“  (mmo)

SVR II - HSG D/R/S 23:25 (11:14)

SV Reichensachsen II: Heckmann - Bechthold (1), A. Schormann (3), Krengel (7/2), Levatic (3), Larbig (3), Sander (3/2), Hutter, L. Wolf, Wieditz, H. Wolf (3), Walter.

HSG Datterode/Röhrda/Sontra: Eitzert - Asmus, Folmeg (3), Blackert (2), Hehling (1), Bake (2), Steyer (5), Nölke (3), Jäschke, Scharff (5/1), Mörhke (4/1), Roßbach, Munk.

Schiedsrichter: Harald Deis (Landeck/Hauneck).

Zuschauer: 180.

Spielfilm: 3:3 (11.) – 7:6 (18.) – 8:10 (25.) – 10:13 (29.) – 11:14 (30.) – 15:16 (35.) – 17:20 (42.) – 19:22 (46.) – 21:22 (50.) – 21:24 (53.) – 23:24 (56.) – 23:25 (60.).

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