FUSSBALL

Kreisoberliga: Doppelspieltag zum Auftakt

Ein Fußballer von Gudegrund beim Kopfball.
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Den Blick nach oben gerichtet hat hier Neuensteins Spielertrainer Christian Pfeiffer. Sein Team erwartet Haunetal, Gudegrund gastiert in Philippsthal.

Es ist ein Auftakt, der es in sich hat: Mit einem Doppelspieltag am Freitag und Sonntag startet die Fußball-Kreisoberliga Fulda Nord in die neue Serie.

Hersfeld-Rotenburg - Es ist eine Mammutrunde mit 18 Mannschaften, die auf die Spieler wartet. Und die, wenn alles gut gehen sollte, am 13. Juni nächsten Jahres beendet sein soll. Hier die Vorschau auf den ersten Spieltag:

Niederaula/K. - Bebra

Die Partie am Freitag beginnt bereits um 18.30 Uhr im Stadion unterhalb des Hattenbergs. Und es ist schon die zweier favorisierter Mannschaften – das erste Topduell. Die FSG Bebra kommt als frisch gebackener Pokalsieger nach Niederaula. Es war ein glücklicher Sieg, den die Mannschaft von Andjelko Urosevic einfuhr. „Die Partie in Niederaula wird ganz anders werden“, weiß der Coach. Niederaulas Daniel Orth hat den Kontrahenten als Meisterschaftsfavorit auf der Rechnung. „Ich denke mal, dass es ein ausgeglichenes Spiel wird mit hoffentlich dem besseren Ende für uns“, sagt der Trainer, der alle Mann an Bord hat.

Mitfavoriten unter sich: Bekim Mustafi (links) trifft mit der SG Niederaula am Freitag auf Bebra.

Rasdorf - Festspielstadt

Auch diese Begegnung beginnt schon um 18.30 Uhr. Und die Hersfelder haben nach der verpatzten Generalprobe zum Saisonauftakt im Pokalfinale etwas gutzumachen. „So etwas darf uns nicht noch mal passieren“, sagt Trainer Thorsten Hüter, der auf Nico Pepic verzichten muss, der sich im Endspiel die Rote Karte einhandelte sowie auf Alin Zaha, der sich wegen Achillesproblemen behandeln lassen muss.

Ausbach/Friedewald - Hohe Luft

Groß ist die Vorfreude auf den Saisonstart bei Aufsteiger Ausbach/Friedewald. Sieben Wochen Vorbereitung liegen hinter der Mannschaft von Trainer Markus Höhn. „Wir haben gut gearbeitet und sind auch als Gemeinschaft weiter zusammengewachsen“, sagt der Trainer. Beim Neuling ist man allerdings realistisch – es gehe ausschließlich um den Klassenerhalt. Bis auf Simon Jäger (gesperrt) und Milan Musicki sind alle Spieler an Bord.

Neuenstein - Haunetal

Christian Pfeiffer, der Spielertrainer der SG Neuenstein, klingt zuversichtlich: „Wir haben uns in den Testspielen stetig gesteigert und sind gut gewappnet“, sagt er. Nach einer überragenden Saison, an deren vorzeitigem Ende der souveräne Aufstieg stand, wollen die Neuensteiner Enthusiasmus und Schwung mitnehmen. Und natürlich möglichst mit einem Heimsieg die Basis für eine erfolgreiche Spielzeit schaffen. Doch neben dem Sportlichen hat Pfeiffer noch etwas anderes im Blick: „Wir wollen hoffen, dass alles so lange wie möglich gut geht“, sagt er in Bezug auf Corona.

MMR - Niederjossa/B

Personelle Probleme plagen die die Ludwigsauer SG vor dem Saisonstart, der am Freitag um 19 Uhr in Mecklar über die Bühne geht. André Deneke und Sascha Karpenstein plagen sich mit Zerrungen und herum, auch Christoph Kehl und Konstatin Puscasu sind verletzt. Auch Neuzugang Tima Aliyev ist angeschlagen, Roman Prokopenko hat sich am Knie verletzt und fällt ebenfalls aus. „Ich hoffe aber, dass einige Verletzungen bereits in der nächsten Woche ausgeheilt sind“, sagt Tobias Grimmer. Der Trainer weiß dennoch um die Favoritenrolle seines Teams.

Philippsthal - Gudegrund/K

Gerd Ruch warnt seine Mannschaft eindringlich. „Wir dürfen den Gegner, der für uns ein ungeschriebenes Blatt ist, nicht unterschätzen“, sagt der Trainer des VfL Philippsthal vor dem ersten Heimspiel gegen den Neuling, der aufgrund des besseren Quotienten als Tabellenzweiter aufgestiegen ist. „Wir dürfen nicht dieselben Fehler machen, wie diejenigen Teams, die uns in der vergangenen Saison als Aufsteiger unterschätzt haben.“ Was Ruch optimistisch stimmt: Die Vorbereitung verlief sehr gut, die Trainingsbeteiligung war hoch. Und auch in den Testspielen überzeugte Philippsthal

Wildeck - Hohenroda

Ein Derby mit besonderen Vorzeichen: Wenn am Freitag um 19 Uhr in Richelsdorf das Derby angepfiffen wird, ist das für zwei Akteure auf Seiten der Gastgeber ein besonderes Spiel: Zum einen für Wildecks Trainer Mike Lindemann, der mit Hohenroda einst in die Gruppenliga aufstieg, zum anderen für Petr Nushi, der mehrere Jahre für Hohenroda stürmte. Lindemann hofft, dass sich seine Mannschaft genauso reinhängt, wie im Training und in den Testspielen: „Die Vorbereitung war sehr gut. Die Spieler haben nach der Pause richtig Lust auf Fußball.“

Dittlofrod/K-Weiterode

Es dürfte eine interessante Partie in Dittlofrod werden. Sowohl die Gastgeber als auch die Gäste aus Weiterode haben sich gut verstärkt. Dittlofrod zum Beispiel mit Marcus Apel aus Steinbach sowie Levin Baumgart aus Hünfeld etwa, bei Weiterode sind es Mihaljo Veselinovic aus Gudegrund sowie Tizian Fernandes und Meik Villa (Heinebach/O.) sowie Serhat Kaval (Ausbach), zusammen mit den Jugendspielern sind es acht Neue. Trainer Andreas Rygula ist zuversichtlich, was die kommende Saison angeht. „Wir haben hohe Ansprüche“, sagt der Trainer des Weiteröder Teams. Und: „Die Jungs haben Lust am Fußball.“ Als Ziel hat Rygula einen Platz unter den ersten Fünf ausgegeben. Das von Alin Cotan, früher auch bei Hessen/SpVgg, Johannesberg und Eiterfeld trainierte Dittlofrod will zumindest ins obere Tabellendrittel.

Heinebach/O. - Rasdorf

Mit neuem Trainer – der Ex-Sorgaer Andreas Kurz soll es nun richten – sowie drei Zugängen bei 15 Abgängen will Heinebach versuchen, den Klassenerhalt zu schaffen. Auch Rasdorf muss einen Umbruch verkraften. Acht Spieler verließen den Verein, zehn Neue kamen.

Von Hartmut Wenzel und Sascha Herrmann

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