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Erster Doppelspieltag in der Fußball-Gruppenliga Fulda

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So jubelt Kilian Krapp: Der Aulataler Offensivspieler hat gegen Großenlüder einen Treffer geschossen.
So jubelt Kilian Krapp: Der Aulataler Offensivspieler hat gegen Großenlüder einen Treffer geschossen. © Friedhelm Eyert

Erster Doppelspieltag in der Fußball-Gruppenliga am Freitag und Sonntag: Aber nur Eiterfeld/Leimbach und der FSV Hohe Luft sind zweimal im Einsatz. Hönebach spielt nur Freitag, Aulatal ist erst am Sonntag dabei.

Hersfeld-Rotenburg – Es ist der erste von drei Doppelspieltagen. Dabei treten drei Mannschaften aus der Region schon am Freitag auswärts an: Hohe Luft gastiert bei FT Fulda. Deren Gegner aus dem Auftaktspiel, Eiterfeld/Leimbach, reist nach Sinntal-Züntersbach zur SG Oberzell/Züntersbach und muss dazu früh losfahren. Denn die einfache Fahrstrecke beträgt 67 Kilometer. Hönebach hat es zum Auswärtsspiel am Freitag in Künzell fast genauso weit (62 Kilometer).

FSV Hohe Luft

Freitag, 19 Uhr, bei FT Fulda, Sonntag, 15.30 Uhr, gegen Horas: Es ist ein anstrenger Serienstart für den Aufsteiger. Sowohl FT Fulda als auch Horas gelten als harte Gegner. Und der FSV will diesmal erfolgreich sein. „Das 0:2 gegen Eiterfeld kann nicht der Maßstab des Aufsteigers sein“, sagte Marvin Gerharz am Samstag. Man müsse die Punkte bei anderen Gegnern holen, so der Mittelfeldspieler. „Zum Beispiel bei FT Fulda oder am Sonntag zu Hause gegen Horas.“ Aber beide Aufgaben werden nicht leicht für die Hohe Lufter, die vor allem in der Abwehr besser stehen müssen. „Wir müssen uns spielerisch besser präsentieren und deswegen läuferisch mehr leisten“, sagt Waldemar Hafner, der im Abschlusstraining noch einmal näher auf die Partie gegen Eiterfeld eingehen wollte. „Alles ich werde nicht kritisieren. Kampfgeist und Einsatzwille waren mehr als in Ordnung. Wir müssen nur die groben Fehler vermeiden, die zu den Gegentoren geführt haben“, so der Trainer.

Aber nicht nur die Hohe Luft, auch FT Fulda verspürt nach der Niederlage zum Anfang leichten Druck. Das Team von Coach Romeo Andrijasevic, in dem der Ex-Lehnerzer Hessenligaspieler David Bettendorf und Jan Schäfer für spielerische Qualität sorgen, unterlag zum Auftakt gegen Schlüchtern mit 1:2. FT hatte in der Sommerpause seinen besten Mann, Jan-Hendrik Wolf, Richtung Johannesberg verloren. Und gegen Schlüchtern war noch nicht deutlich geworden, wer die Lücke schließen soll, die Wolf hinterlassen hat.

SG Aulatal

Sonntag, 15.30 Uhr, bei FT Fulda: Aulatal, am Freitag turnusgemäß spielfrei, beobachtet das Spiel von Hohe Luft bei FT Fulda mit Argusaugen. Schließlich muss die Mannschaft von Neu-Trainer Martin Friedrich am Sonntag ebenfalls bei den Fuldaern antreten. Die Aulataler sind nach ihrem ersten Auftritt gewarnt. „Wir dürfen uns in Fulda nicht zwischendurch Fehler erlauben, die dem Gegner das Toreschießen erleichtern wie zuletzt gegen Großenlüder“, sagt Teamchef Max Schuch. Da hatten die Aulataler in der Schlussphase ihren Teamgeist beschworen - und dank Luca Eckhardt mit 4:3 gewonnen. Wieder dabei: Moritz Wernick sowie Pascal Honstein. Es fehlen Steffen Schneider und Jens Schmidt.

SG Eiterfeld/Leimbach

Freitag, 19 Uhr, in Sinntal-Züntersbach bei der SG Oberzell/Züntersbach, Sonntag, 15.30 Uhr, gegen Kerzell: Am vergangenen Samstag hat man deutlich gesehen, warum die SG Eiterfeld/Leimbach in dieser Saison wieder zu den Favoriten gezählt werden muss. Zum einen, weil sie gegen Hohe Luft in der Abwehr sicher stand, zum anderen, weil sie im Angriff sehr variabel besetzt ist. Und auch an diesem Wochenende wollen die Eiterfelder wieder punkten, möglichst mit Maximalzahl –sechs Zähler. „Wir wissen aber auch, dass es nicht einfach werden wird. Oberzell wird in der Abwehr tief stehen“, sagt Kapitän Kevin Kurz. „Und darauf hoffen, dass Julian Ankert vorne einen reinmacht.“ Auch gegen Kerzell am Sonntag soll es knallen.

Aber auch diesen Kontrahenten dürfen die Eiterfelder nach deren Auftakt-Remis in Hönebach nicht unterschätzen, so Kurz. Bis auf den noch leicht angeschlagenen Dominik Hanslik sind beim Markesic-Team alle an Bord. „Ich denke, dass Dominik noch ein, zwei Wochen braucht“, sagt Kurz. „Aber wenn er fit ist, werden wir viel Freude an ihm haben.“

ESV Hönebach

Freitag, 18.30 Uhr, beim TSV Künzell: Einen bitteren Auftakt erlebte der ESV Hönebach. Gegen eine effektive SG Kerzell kam das Team von Tino Jäger nicht über ein 2:2 hinaus. „Da war deutlich mehr drin“, sagt Jäger, der mit seinem Team morgen Abend den ersten Sieg einfahren will. „Wir müssen in der Defensive gut arbeiten.“ Wenn sein Team in Künzell weniger Fehler als zuletzt mache, sollte etwas Zählbares drin sein. Verzichten muss der ESV auf Kai Wollenhaupt, Kilian Krüger und den gesperrten Marvin Ehmer.

(Hartmut Wenzel mit akr)

Ich hab’ den Ball: Hohe Lufts Nils Freudenberger fängt eine Flanke vor dem Eiterfelder Alexandru Moise (rechts) ab.
Ich hab’ den Ball: Hohe Lufts Nils Freudenberger fängt eine Flanke vor dem Eiterfelder Alexandru Moise (rechts) ab. © Friedhelm Eyert
Den Ball erobert hat in dieser Szene Hönebachs Patrick Störl (rechts) gegen Trajche Efremov, dem Schützen zum 2:2-Ausgleich.
Den Ball erobert hat in dieser Szene Hönebachs Patrick Störl (rechts) gegen Trajche Efremov, dem Schützen zum 2:2-Ausgleich. © Alicia Kreth

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