Positives Fazit, aber letzter Tag versinkt im Regen

Der HNA: Yogasommer 2021: Ein Ende ohne Abschluss

Yoga im Park Schönfeld
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Yoga im Park Schönfeld mit Claudia Grünert

Der fünfte Yogasommer unserer Zeitung ist vorüber. Es war ein Ende ohne Abschluss, dafür sorgte das verregnete Wochenende in der Region.

Aber: Der Yogasommer war ein gelungener Schritt zur Normalität auch unter Corona-Bedingungen. Nachdem im Vorjahr nur an den Standorten Kassel und Baunatal einmal pro Woche Yoga stattfand, gab es diesmal wieder sieben Standorte und zumindest in Kassel zwei Termine pro Woche. Stichpunkte:

Die Absage: Mit der Abschlussveranstaltung auf dem Kasseler Friedrichsplatz, die in Kooperation mit Kassel Marketing stattfinden sollte, wurde es nichts. Die für Sonntag geplante Stunde wurde wegen des andauernden Regens abgesagt. Klar, Yogis haben sich in den vergangenen Jahren gerade bei den Auftakt- und Abschlussveranstaltungen nicht von Nässe schrecken lassen – aber gepaart mit herbstlichen 13 Grad mussten wir schweren Herzens auf den Termin verzichten.

Das Fazit: Okay, das Wetter war nicht wirklich sommerlich. Trotzdem blieb die Anzahl der Absagen niedrig. Die Teilnehmerzahlen waren zufriedenstellend. In Kassel lagen sie an einigen Abenden bei über 200. Und: Der Umgang mit den Coronaregeln war extrem entspannt. Abstände wurden eingehalten, Kontaktdaten erfasst. Unter freiem Himmel konnten sich die Yogis so sicher fühlen, wie es in diesen Zeiten geht.

Der Dank: Gilt eben deshalb vor allem den vielen, vielen Teilnehmer, die den Yogasommer so besonders machen. Die in diesem Sommer ganz selbstverständlich ihren Beitrag leistete und spendeten für die Yogalehrer. Er gilt den Unterstützern, die an allen Standorten für die reibungslose Umsetzung sorgten. Und er gilt vor allem den Yogalehrerinnen und -lehrern, die in Kassel, Baunatal, Fritzlar, Wolfhagen, Bad Emstal, Frielendorf und Northeim Wissen und ihre Leidenschaft zur Verfügung stellten nach einem schwierigen Jahr für die gesamte Branche.

Die Bitte: Der Yogasommer ist beendet. Als kostenloses Angebot, das vor allem auch durch die Unterstützung der Yogabranche und unseres Partners Barmer ermöglicht wird. Die Yoga-Branche ist durch Corona hart getroffen. Studios blieben monatelang geschlossen. Unsere Bitte deshalb: Unterstützt die Branche über den Yogasommer hinaus. Besucht die Kurse, stürmt in die Studios. Und denkt dran: Auch euer Körper wird es euch danken!

Die Community: Sie wächst mit jedem weiteren Yogasommer-Jahr. Bei den Stunden sind neue Freundschaften entstanden. Immer wieder bleibt Zeit für ein paar Worte mit sonst Fremden – denn Yoga verbindet. Auch bei Facebook und Instagram, wo sich immer mehr Yogis informieren und austauschen. Die Yogasommer-Gruppe bei Facebook zählt mittlerweile über 1950 Mitglieder.

Der Ausblick: Auch im nächsten Jahr wollen wir wieder gemeinsam unter freiem Himmel mit vielen Yogis entspannen und beweglicher werden. Geplant sind weitere Standorte und besondere Aktionen. Über unsere Pläne werden wir in der Zeitung und in den sozialen Netzwerken informieren. Dort freuen wir uns auch über Feedback. (Frank Ziemke und Marie Klement)

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