Auffälligkeiten vom Fußball-Wochenende

Der Knoten ist geplatzt: Schenklengsfeld klettert, Corona-Meister Wildeck legt Fehlstart hin

Der Blick geht ins Leere: Trainer Mike Lindemann und die SG Wildeck warten weiter auf den ersten Sieg der Saison.
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Der Blick geht ins Leere: Trainer Mike Lindemann und die SG Wildeck warten weiter auf den ersten Sieg der Saison.

Hersfeld-Rotenburg – Der zweite Doppelspieltag im Fußballkreis Hersfeld-Rotenburg hatte erneut einiges zu bieten. Tore im Überfluss, ein geplatzter Knoten in der Offensive sowie einen klassischen Fehlstart. Wir blicken auf die Auffälligkeiten des vergangenen Wochenendes.

Der geplatzte Knoten: Die Fußballer der SG Schenklengsfeld/Rotensee/Wippershain waren bislang mit ihren Leistungen in der Kreisliga A 1 nicht zufrieden und wollten liefern. Und sie haben geliefert. Dem 4:0 gegen Haselgrund/Breitenbach ließ das Team einen 6:2-Kantersieg gegen den bisherigen Spitzenreiter Nentershausen/Weißenhasel/Solz folgen. Damit übernahmen die Schenklengsfelder die Tabellenführung plötzlich selbst. In der Offensive scheint – wie von Trainer Martin Stein erhofft – nun also der Knoten geplatzt zu sein.

Der klassische Fehlstart: Bei der SG Wildeck haben sich die Ereignisse in den vergangenen Wochen überschlagen – geendet sind die Turbulenzen in einem klassischen Fehlstart des „Corona-Meisters“ aus dem Vorjahr. Nur ein Punkt aus sechs Spielen holte das Team von Trainer Mike Lindemann in der Kreisoberliga Fulda Nord. In der Vorsaison holte Wildeck satte 30 Punkte in 11 Spielen.

„Wir brauchen das Erfolgserlebnis, dann dreht sich der Wind wieder“, hatte Wildecks Coach noch vor zwei Wochen gesagt. Dazu boten sich seinem Team am Wochenende durchaus Möglichkeiten, doch die blieben ungenutzt. Obwohl sich die SG am Freitagabend nach einem 1:4-Rückstand in Steinbach nicht aufgab und selbst viermal traf, verlor das Team am Ende mit 4:6.

Felix Wacker, Spieler der SG Gudegrund/Konnefeld.

Und auch am Sonntag sah es in der ersten Halbzeit eigentlich gut für die Wildecker aus. Pjeter Nushi brachte sein Team vor heimischer Kulisse im Kellerduell gegen Gudegrund/Konnefeld bereits in der achten Minute mit 1:0 in Front. Doch die Führung währte nur 50 Minuten, ehe die Gäste durch Maik Leidorf ausglichen und zwölf Minuten später durch Felix Wacker die Partie sogar komplett drehten. Am Ende sprang für die SG Wildeck erneut nichts Zählbares heraus und es blieb die Erkenntnis von Trainer Mike Lindemann: „Wir haben heute wie ein Absteiger gespielt.“

Null Punkte: Ganz ohne Punkte stehen dagegen noch der ESV Weiterode II und FC Real Español Bebra in der Tabelle der Kreisliga A 1 da. Zumindest bescherte Ilker Gök den Spaniern am Sonntag die ersten beiden eigenen Treffer der Saison. Beim 5:2 (1:3) gegen Cornberg/Rockensüß traf er in der 28. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich, betrieb beim 2:5 in der 80. Minute aber nur noch Ergebniskosmetik. (Alicia Kreth)

Ilker Gök, Spieler vom FC Real Espanol Bebra.

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