1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Der neunte Streich am Stück? SV Adler will die Siegesserie gegen Ehrenberg ausbauen

Erstellt:

Von: Maurice Morth

Kommentare

Jubeln der SV Adler Weidenhausen und Jan Gerbig (Mitte) auch am Sonntag im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen die SG Ehrenberg? Es wäre der mittlerweile neunte Sieg in Folge in der Fußball-Verbandsliga. ARCHIV
Jubeln der SV Adler Weidenhausen und Jan Gerbig (Mitte) auch am Sonntag im ersten Heimspiel der Rückrunde gegen die SG Ehrenberg? Es wäre der mittlerweile neunte Sieg in Folge in der Fußball-Verbandsliga. © Maurice Morth

Acht Spiele am Stück hat der SV Adler mittlerweile in der Fußball-Verbandsliga gewonnen, morgen (Anstoß: 15 Uhr) soll mit einem Sieg gegen die SG Ehrenberg (14.) der neunte hinzukommen.

Weidenhausen - Der Heimsieg wäre gleichbedeutend mit einem neuen Vereinsrekord für den SVA in der Verbandsliga.

Einer, der maßgeblichen Anteil an dieser Erfolgsserie hat, ist Angreifer Jan Gerbig, der in dieser Saison bislang 18 Tore für seine Mannschaft erzielte. Wirklich wichtig für den 27-Jährigen, der ursprünglich aus Bad Sooden-Allendorf stammt, ist aber nur der Erfolg: „Im Optimalfall schieße ich so viele Tore, dass es dafür reicht, dass wir als Mannschaft unsere Ziele erreichen.“

Er selbst habe schon einen Titel als Torschützenkönig erringen können, aber eben noch keinen Aufstieg feiern dürfen. „Von daher ist klar, worauf die Mannschaft und ich die Augen richten“, sagt Gerbig.

Jan Gerbig: „Wir brauchen eine Top-Leistung“

6:0 ging das Hinspiel in Ehrenberg für den SV Adler aus, zur Halbzeit lag das Team von Trainer Ronald Leonhardt allerdings nur mit einem Treffer in Führung. „Das Ergebnis ist etwas zu hoch ausgefallen, wir haben damals zum richtigen Zeitpunkt richtig schöne Tore gemacht“, so Gerbig, der am Sonntag wie bereits in der Hinrunde mit einem tiefer stehenden Gast rechnet.

„Natürlich brauchen wir eine Top-Leistung, um gegen Ehrenberg zu gewinnen. Wir sind uns aber auch im Klaren darüber, dass wir die drei Punkte holen werden, wenn wir es schaffen, an unsere Leistungsgrenze zu kommen“, ist sich der 27-Jährige sicher.

Der SV Adler wohl mit viel Ballbesitz

Ähnlich sieht es auch SV-Adler-Teammanager Stefan Stederoth: „Sehr wahrscheinlich ist, dass Ehrenberg abwartend agieren wird. Sie haben viele Spiele ohne Gegentore absolviert und von daher schon ein taktisches Konstrukt, das funktionieren kann. Wir müssen dementsprechend damit rechnen, dass wir viel Ballbesitz haben werden, und wollen dieses Konstrukt knacken.“

Zwar habe man in Abterode bereits auf Rasen trainiert, müsse sich dennoch am kommenden Sonntagnachmittag möglichst zügig vom Kunstrasenplatz in Willingen auf den Rasen auf dem Chattenloh umstellen. „Unser Platz ist für die Jahreszeit wirklich ordentlich, aber gerade im Abwehrbereich und im Spielaufbau sollten wir häufiger den einfachen Ball spielen, um uns das Leben auf dem Platz durch blöde Ballverluste nicht selbst unnötig schwer zu machen“, sagt Stederoth.

In der Innenverteidigung ist es weiter eng

Der SV Adler müsse außerdem früh ins Pressing kommen, um Ballverluste der Ehrenberger zu erzwingen. „Und vielleicht kommen unsere kleinen wendigen Spieler mit den Platzverhältnissen auch etwas besser zurecht“, sagt Stederoth.

Fehlen werden dem SV Adler Weidenhausen bei der Jagd nach dem neunten Sieg in Serie gegen Ehrenberg Manuel Toro Moreno (Arbeit), Henrik Renke und Fabian Assmann (beide Muskelverletzungen). Die Rückkehr von Sören Pfliegner und Luis Goebel eröffnet Coach Ronald Leonhardt indes aber auch wieder mehr Möglichkeiten.

(Maurice Morth)

Auch interessant

Kommentare