Johannes Susebach für vier Spiele gesperrt

Handball-Landesliga: VfL Wanfried will im Heimspiel gegen den TV Hersfeld nachlegen

Bitterer Ausfall für den VfL Wanfried in der Handball-Landesliga: Spielmacher Johannes Susebach wurde aufgrund seiner Blauen Karte gegen die TG Rotenburg für vier Spiele gesperrt.
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Bitterer Ausfall für den VfL Wanfried in der Handball-Landesliga: Spielmacher Johannes Susebach wurde aufgrund seiner Blauen Karte gegen die TG Rotenburg für vier Spiele gesperrt.

Heute Abend (Samstag, 11. Dezember, 18 Uhr) trifft der VfL Wanfried in der Handball-Landesliga auf den TV Hersfeld. Fehlen wird Johannes Susebach, der für mehrere Spiele gesperrt wurde. 

Wanfried – Der Bann ist gebrochen: Das galt am vergangenen Wochenende sowohl für den gastgebenden VfL Wanfried als auch für die Gäste vom TV Hersfeld, die beide die umjubelten ersten Punkte unter Dach und Fach brachten. Während der VfL die TG Rotenburg mit 28:21 in die Schranken verwies, setzten sich die Festspielstädter gegen den TSV Wollrode mit 27:24 durch, sodass beide ihre letzte Chance auf den begehrten dritten Platz wahren konnten.

Fakt ist jedoch: Der Verlierer am heutigen Samstagabend (Anwurf in Wanfried ist um 18 Uhr) dürfte sich von diesem Saisonziel wohl verabschieden müssen und da ein Remis keinem der beiden langjährigen Kontrahenten so richtig weiterhelfen dürfte, ist ein Spiel mit offensivem Visier zu erwarten.

Wanfrieder Sieg enorm wichtig für die eigene Moral

Zentnerweise Steine plumpsten am vergangenen Samstag den Zuschauern, Spielern und Verantwortlichen bei den Wanfriedern am Ende der 60 Minuten vom Herzen, nachdem der heiß ersehnte erste Saisonsieg perfekt war. „Dieser Sieg war enorm wichtig, um den Glauben an uns selbst nicht zu verlieren. Denn obwohl die Stimmung nach den Auftaktniederlagen im Training gut war, brauchst du auch die entsprechenden Ergebnisse irgendwann“, weiß Trainer Stefan Schröder um die Wichtigkeit dieses Spiels.

„Das gibt uns viel Selbstvertrauen für die kommenden Wochen und das brauchen wir auch“, so der Pädagoge, der mit seinem Team neben der Partie gegen den TV Hersfeld dann noch zum Nachholspiel zum TSV Wollrode (16. Dezember) und zum Jahresabschluss zum Hünfelder SV (18. Dezember) reisen muss.

TV Hersfeld mit Verletzungssorgen

Ähnlich die Lage bei den Gästen: „Es war mehr Kampf und Krampf als ein schönes Spiel“, so TVH-Coach Christian Weiß nach dem Erfolg gegen Wollrode – „aber letztendlich zählen die Punkte“. Vor allem personell knirscht es arg beim TVH, der nicht nur lange auf Marc Förtsch (Muskelbündelriss), sondern zuletzt auch auf Jonas Rübenstahl und Jonathan Kromm verzichten musste.

„Ich brauche einfach meine Spieler im Training“, so Weiß. „Wenn wir komplett sind, geht auch im nächsten Spiel in Wanfried etwas, wenn nicht, hängen die Trauben da natürlich extrem hoch“, so die Einschätzung der Lage bei dem engagierten Coach der Gäste für das kommende Wochenende.

„Wir haben Respekt vor unserem Gegner, aber keine Angst. Für uns zählt nur ein Erfolg“, gibt Stefan Schröder die Marschroute in Reihen der Gastgeber vor. „Der TVH wird unabhängig von Namen ein starkes Team aufs Parkett schicken. Aber wir haben im Spiel gegen Rotenburg gesehen, wie wir das im Training Erarbeitete ins Spiel transportieren konnten und das soll auch diesmal der Fall sein“, so Schröder, der den Gegner bei dessen 30:35-Niederlage in Eschwege beobachtete.

Vier Spiele Sperre für VfL-Spielmacher Johannes Susebach

Schwer für die Wanfrieder wiegt die Hypothek des Ausfalls von Johannes Susebach, der in allen Spielen mit starken Leistungen glänzte. Vier Spiele Sperre für die Blaue Karte im Spiel gegen die TG Rotenburg – eine aus Sicht von Trainer Schröder völlig überzogene Strafe – schwächen den VfL enorm. „Vier Spiele sind ein Drittel der Vorrunde in diesem Jahr. Da fehlt mir ein wenig das Fingerspitzengefühl“, kann sich Schröder so gar nicht mit dem Strafmaß für seinen Spielmacher anfreunden.

„Sicherlich hat sich Johannes da nicht korrekt verhalten, aber das kann ich nicht nachvollziehen. Individuell können wir ihn nicht ersetzen, von daher werden wir versuchen, es im Kollektiv aufzufangen“, hat er seinen Plan bereits in der Tasche, der den zweiten Sieg in Serie bringen soll.

Hinweis: Der Einlass ist aufgrund der aktuell geltenden Cororonavirus-Landesverordnung auf 100 Personen begrenzt. Es gilt die 2G-Regel (Geimpfte, Genesene) und es besteht auch auf dem Sitzplatz eine Maskenpflicht.  (sk)

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