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Derby im Frauenfußball: Kammerbach empfängt Aufsteiger Reichensachsen

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Von: Juliane Preiß

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Fußballerin Sarah Ludwig vom SV Reichensachsen setzt sich gegen eine Gegnerin durch.
Wollen sich im Derby gegen Kammerbach durchsetzen: Sarah Ludwig (2. v. l.) und das SVR-Team. Archi © privat

Was vor zwei Jahren schon einmal geklappt hat, soll nun wieder gelingen. Ein Sieg der Reichensächser Fußballfrauen gegen die TSG Kammerbach. Es ist das Gruppenliga-Derby.

Kammerbach - Damals war der 2:1-Heimsieg des SVR im Kreispokal eine große Überraschung. Doch beim Gruppenligaderby am Samstag haben dieses Mal die favorisierten Kammerbacherinnen gegen die Aufsteiger aus Reichensachsen den Heimvorteil. Anpfiff ist um 16.30 Uhr im Seehof-Stadion.

Die „Kambas“ haben den zweiten Saisonsieg fest im Blick. Die Reichensächserinnen wollen hingegen endlich liefern. Sie haben die beiden Auftaktpartien mit 0:4 in Gudensberg und 2:4 gegen Großenenglis II verloren. Hannah Hornstein, Teamsprecherin des SV Reichensachsen, weiß woran es lag: „Zum einen hat uns in der zweiten Halbzeit die Ausdauer gefehlt. Was aber auch daran lag, dass wir schlecht auf die Umstellung der gegnerischen Mannschaft reagiert haben.“ Es sei dem SVR nicht gelungen sich auf das gegnerische Spiel einzulassen und selber spontan umzustellen. „Statt zu reagieren, haben wir uns totgerannt“, sagt Hornstein.

Freude auf das Derby

Gegen Kammerbach soll das besser werden: „Wir wollen definitiv gewinnen und treten mit Willenskraft und Teamgeist in Kammerbach an“, sagt Hornstein. „Es ist gefühlt das erste Derby seit Jahren. Wir freuen uns riesig auf das Spiel.“ Dabei kann Hannah Hornstein selber aus privaten Gründen nicht mitspielen. Aber einige Spielerinnen sind nach Verletzungspausen wieder mit dabei. Und auch die auch der Einsatz der Neuzugänge ist laut Kapitänin Katharina Theophel denkbar.

Bei der TSG Kammberbach wird sich personell im Vergleich zum überzeugenden Auftritt beim 2:0-Auswärtssieg in Flechtdorf in der Vorwoche kaum etwas ändern. Zwar fallen mit der privat verhinderten Isabel Heinemann Baptista, die in Flechtdorf zu den besten Spielerinnen zählte, und der verletzten Laura Eckert zwei wichtige Akteurinnen aus, dafür rücken mit Minou Hoffmann und Kamala Horner aber zwei Leistungsträgerinnen in den Kader zurück. Mit Alisia Schäfer hat Trainer Thomas Eckert eine zusätzliche starke Alternative auf der Bank.

Kammerbach gilt als Favorit

„Ich denke, wir gehen als klarer Favorit in dieses Spiel“, gibt sich Eckert betont selbstbewusst nach dem Auswärtssieg: „Das war eine richtig starke Vorstellung und hat schon mal gezeigt, was in dieser Saison bei uns so gehen könnte.“ Hannah Hornstein sagt über die aktuelle Form der Gegnerinnen: „Wir haben leider nicht so viele Spiele von Kammerbach gesehen. Aber sie haben in der Gruppenliga mehr Erfahrung und auch einen starken Kader.“

Dass es kein Spaziergang wird gegen den Aufsteiger aus Reichensachsen, davon geht Thomas Eckert aus. Schließlich zeigte der SVR beim Heimsieg im Kreispokal über die damals noch klassenhöheren und hochfavorisierten Kambas, zu was sie in der Lage sind.

Unterstützung der Fans erwünscht

„Die werden gerade im Derby gegen uns auch diesmal wieder richtig heiß sein und alles in die Waagschale werfen“, erwartet der TSG-Coach. „Aber wenn wir auch nur annähernd an die Leistung aus dem Flechtdorf-Spiel anknüpfen können, dann sollten wir diese Aufgabe trotzdem meistern sicher können.“

Die Gastgeberinnen aus Kammerbach setzen natürlich auf die Unterstützung möglichst vieler Fans. Aber auch die Reichensächser werden mit ordentlich Unterstützung anreisen. „Das ist ja das Gute beim Derby, die anderen Auswärtsspiele sind einfach zu weit“, sagt Hannah Hornstein, die ihrer Mannschaft die Daumen drückt.

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