Tischtennis-Verbandsliga: Zwei Auftritte für Leimsfeld - TTV vor Kellerduell

Derby steigt in Felsberg

Ganz aufs Derby fokussiert: Leimsfelds Christoph Ferreau, der in der Mitte gefordert ist. Foto: Haun

Schwalm-Eder. Einiges los in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren: Zum Schwalm-Eder-Duell gastiert RW Leimsfeld bei Eintracht Felsberg, muss aber auch noch die nicht minder schwere Aufgabe in Harleshausen in Angriff nehmen. In Brunslar treffen zwei Verbandsliga-Kellerkinder aufeinander.

TSV Eintracht Felsberg - RW Leimsfeld (Sa. 17 Uhr). Im Kreisderby scheinen die Felsberger die etwas besseren Karten zu besitzen. Sie gewannen nicht nur zuletzt mit 9:7 in Leimsfeld, sondern auch in der vergangenen Saison beide Vergleiche (9:6 in Felsberg, 9:5 in Leimsfeld). „Eine kleine Chance ist da, aber dann muss es optimal laufen“, sagt Andreas Achternbosch, der im Spitzenpaarkreuz ebenso wie Holger Ebert gegen den starken Dirk Heimel und in den Schlüsselspielen gegen Philipp Imberger ran muss.

Enge Duelle sind in der Mitte zu erwarten. Dort bieten die Edertaler Thilo Leis und Thomas Jung auf. Die Rot-Weißen setzen Armin Schmidt und Christoph Ferreau dagegen. Probleme bereitete beiden Teams zuletzt die sechste Position. Die eingesetzten Ersatzspieler konnten in der Rückrunde keine Punktgewinne beisteuern. Die Leimsfelder setzen erneut auf Thomas Peter, während bei der Eintracht Florian Eckel sein Rückrunden-Debüt gibt. „Darüber freuen wir uns, denn Florian punktet zumeist, wenn wir es wirklich brauchen“, ist Heimel zuversichtlich. Er sieht leichte TSV-Vorteile im vorderen Paarkreuz und denkt über Doppelumstellungen nach.

TTV Altenbrunslar/Wolfershausen - TSG Eschenstruth (Sa. 18 Uhr). Wenn nicht jetzt, wann dann? Aber der Favorit ist das noch sieglose TTV-Team im Kellerduell mit den Eschenstruthern nicht. Dazu war die 2:9-Hinrunden-Niederlage des Schlusslichts beim Tabellenvorletzten zu deutlich. Doch außer diesem Erfolg konnte die TSG bisher nichts Zählbares aufweisen. Deren Aushängeschild ist Matthias Kerst mit 11:7-Siegen im Top-Paarkreuz. Der Routinier liegt damit deutlich vor den TTV-Spitzenleuten Philipp Tonn und dem im Hinspiel fehlenden Thomas Dardat. Mit dem Ex-Niederbeisheimer und dem Heimvorteil in der Neuenbrunslarer Halle sollte für die Gastgeber zumindest ein offener Schlagabtausch möglich sein.

SVH Kassel II - RW Leimsfeld (So. 13 Uhr). Beim Tabellenzweiten, der mit 20:2-Zählern noch beste Meisterschaftschancen besitzt, sind die Leimsfelder klarer Außenseiter. Die SVH-Reserve verfügt in Stefan Englisch (20:0-Einzelsiege) und Oliver Heinz (13:3) über das stärkste vordere Paarkreuz der Liga. Beide waren dafür verantwortlich, dass das Hinspiel mit 9:5 an die SVH ging. „Sollte jedoch Heinz wie in den beiden letzten Spielen fehlen, würde das unsere Chancen deutlich erhöhen“, erklärt Andreas Achternbosch, für den ein Punktgewinn in der angespannten Tabellensituation Gold wert wäre“. (zrh)

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