DEL-Eishockey: Schlusslicht Hannover Scorpions spielt heute beim Tabellenvierten EHC Wolfsburg

Derby unter veränderten Vorzeichen

Pavel

Hannover. Wie beziehungsreich war das denn? Gestern unterzogen sich die Hannover Scorpions bei einem Sponsor einem Sehtest. Ob das hilft, heute (19.30 Uhr) im DEL-Duell beim EHC Wolfsburg wieder den lange vermissten Durchblick zu haben, wird man um kurz vor 22 Uhr genauer wissen.

Die Vorzeichen vor diesem Niedersachsen-Derby haben sich verschoben. Früher waren die Scorpions (derzeit Letzter) die Nummer 1 in Niedersachsen, jetzt sind es die Grizzlys (Vierter). In der Landeshauptstadt ging es unter dem früheren Wolfsburger Chefcoach Toni Krinner in dieser Saison abwärts, in der Volkswagenstadt bog der EHC unter Krinners früherem Assistenten und jetzigen Cheftrainer Pavel Gross über die Überhol- auf die Erfolgsspur ein.

Das Niedersachsen-Derby ist auch ein Duell der Extreme. Hannover ist die angriffsschwächste Mannschaft der Liga, traf bislang nur 89 Mal. Gleichzeitig hat das Krinner-Team aber auch die zweitmeisten Gegentore (123) gefangen. Die Grizzlys haben die beste Abwehr mit nur 93 Gegentreffern und den zweitbesten Angriff (127). EHC-Schlussmann Daniar Dshunussow schaffte schon sieben Zu-Null-Siege.

Bei den Scorpions geht das Verletzungspech weiter: Eric Regan erlitt in Düsseldorf einen doppelten Jochbeinbruch samt Gehirnerschütterung. Bei Abwehrkollege Stephan Wilhelm brach die Daumenverletzung wieder auf. Stephan Daschner (Bauchmuskelzerrung) spekuliert dagegen ebenso auf ein Comeback wie der Finne Tommi Hannus. Die ersten beiden Saisonspiele gewannen die Wolfsburger mit 3:2 (zuhause) und 3:0 (auswärts). (haz/gsd) Foto: dpa

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