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Derby zum Jahresabschluss bei Hersfelds Handballern

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Vollversammlung am Kreis: Andreas Krause (rechts in Blau) und Marc Förtsch im Spiel gegen Eschwege. Auch gegen Hünfeld dürfte es ein harter Kampf für den ersatzgeschwächten TVH werden.
Vollversammlung am Kreis: Andreas Krause (rechts in Blau) und Marc Förtsch im Spiel gegen Eschwege. Auch gegen Hünfeld dürfte es ein harter Kampf für den ersatzgeschwächten TVH werden. © Friedhelm Eyert

Letztes Heimspiel in diesem Jahr. Und noch dazu ein Nachbarschaftsduell. Die Landesliga-Handballer des TV Hersfeld erwarten am Samstag (17.30 Uhr) den Hünfelder SV.

Die Ausgangslage

Der TV Hersfeld belegt mit 8:16 Punkten den zehnten Tabellenplatz. Das würde – Stand jetzt – auf alle Fälle zum Klassenerhalt reichen. Hünfeld steht zwei Plätze besser da und hat 10:14 Punkte. An die Duelle aus der Vorrunde der vergangenen Saison erinnern sich die Hersfelder überhaupt nicht gern. Da gab es zwei ordentliche Klatschen: 19:32 und 25:36.

Die Stimmungslage

„Wir wollen das letzte Heimspiel des Jahres gewinnen und müssen alles reinwerfen“, sagt Hersfelds Trainer Christian Weiß. Hünfeld sei aber ein Gegner, den man nicht am Tabellenplatz messen sollte. Die angespannte Personalsituation drückt Weiß aufs Gemüt. Lukas Berger und David Schikarski fallen aus, hinter Andreas Krause und Jonathan Kromm stehen Fragezeichen. Sven Wiegel hat nach wie vor Problem mit der Leiste. „Ich will nicht jammern, aber ich weiß nicht, wie wir das auffangen wollen“, sagt Weiß.

Die Formkurve

Dem Heimsieg gegen Eschwege folgte am letzten Spieltag eine deutliche 26:36-Niederlage beim Tabellenzweiten Fuldatal/Wolfsanger. Dabei enttäuschten die Hersfelder zwar nicht, mussten die Gastgeber mit ihrem druckvollen Tempospiel aber jeweils in den letzten zehn Minuten beider Halbzeit ziehen lassen. Man habe sich ordentlich verkauft, aber am Ende stünden doch zehn Tore Unterschied auf der Anzeigentafel. Das sei insgesamt enttäuschend, meinte Weiß.

Der Gegner

Hünfeld qualifizierte sich vergangene Saison zwar für die Aufstiegsrunde, bekam da aber kein Bein auf den Boden und schloss die Saison als Fünfter ab. Einem guten Start in diese Spielzeit mit 6:2 Punkten folgten fünf Niederlagen, die Hünfeld ins Tabellenmittelfeld abrutschen ließen. Das entspricht nicht den eigenen Ansprüchen, denn Coach Sebastian Hüttenmüller peilt mit seiner Mannschaft einen Platz unter den Top fünf an. Nicholas Reuchsel wechselte zu Saisonbeginn aus Eschwege nach Hünfeld. Im Kader steht mit dem Haunecker Alexander Schott ein weiterer ehemaliger Spieler des TVH.

„Bisher sehr unbefriedigend“, bezeichnet Trainer Hüttenmüller den Saisonverlauf. In Hersfeld soll es noch mal ein Erfolgserlebnis geben. „Das wird ein ganz, ganz wichtiges Spiel. Da müssen wir die Punkte holen, da gibt es auch keine Ausreden.“
(Sascha Herrmann)

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