Vier Teams aus dem Kreisgebiet spielen in der Tischtennis-Verbandsliga

Derbys mit großer Brisanz

Aufschlag: Der TTC Lax – auf dem linken Bild Mike Walther und Marc Hannes (von links) – will in der kommenden Saison wieder eine gute Rolle in der Verbandsliga spielen. Heringen – das Foto oben zeigt Dusan Snasel – will den Klassenerhalt errreichen. Foto: Eyert/Ar

Einige Derbys warten also auf die Fans. Das erste steigt schon am Sonntag (14 Uhr) in Obersuhl. Richelsdorf erwarte Lax. Nachstehend die Ziele und Vorstellungen der einzelnen Vereine vor Beginn der Runde:

TTC LAX

Mike Walther muss tief durchatmen, wenn er nach dem Saisonziel gefragt wird. „Für den Aufstieg wird es bei uns wohl nicht reichen. Aber ein Platz unter den ersten Fünf könnte es schon sein“, meint der Spitzenspieler des TTC Lax. Der große Favorit ist für ihn Mitabsteiger TTC Hofgeismar mit seinem Spitzenspieler Torsten Hofmann, der bereits in der Bundes- und Regionalliga an die Platte ging.

Dahinter gäbe es laut Walther einige Mannschaften, die auf gleicher Höhe sein könnten, neben Lax auch Weiterode, Ihringshausen und Felsberg. Beim Auftakt in Richelsdorf wird aber sein Doppelpartner Marc Hannes (Urlaub) das erste Mal seit Jahren fehlen. „Wir müssen komplett umstellen, das wird ein ganz spannendes Spiel“, sagt Walther.

TTC RICHELSDORF

Mit kaum veränderter Aufstellung geht der Wiederaufsteiger aus der Bezirksoberliga in die Saison. Hans-Otto Schaper hofft, dass die Mannschaft nicht so oft von berufsbedingten Ausfällen geplagt wird. „Das könnte unser Hauptproblem auf dem Weg zum Klassenerhalt werden“, so umreißt der Richelsdorfer Mannschaftsführer Zielstellung und Handicaps seines Teams in einem Zug. Gleich am Sonntag, zum Auftakt gegen Lax, fehlt die Nummer eins, Hans-Jörg Schubert. Richelsdorfs Spitzenspieler ist mit seinem Sohn bei einem Hessen-Ranglistenturnier. „Wir haben versucht, zu verlegen. Aber wir haben mit Lax keinen neuen Termin gefunden“, erläutert Schaper.

Ein zweites Problem: Die viel zu kleine Turnhalle der Schule am Rhäden. Licht- und Bodenverhältnisse erschweren zum einen hier das Spiel. Zum anderen fehlen hier auch Zuschauer. „Wenn wir in Richelsdorf spielen würden, hätten wir sicherlich ein größeres Publikum“, erzählt Schaper.

TTV WEITERODE

Nach dem schweren letzten Jahr, in dem nur die erste Herrenmannschaft in der Verbandsliga die Klasse halten konnte, hofft man in Weiterode nun auf eine bessere Spielzeit mit vorderen Tabellenplätzen. Das Aushängeschild, die erste Herren-Mannschaft, tritt dabei in unveränderter Aufstellung mit Mario Oeste, Marco Zobel, Bernhard Wetterau, Niklas Schubert und Alexander Schäferan. Dass im TTV alle Lust auf die neue Saison haben, merkt man an der steigenden Trainingsbeteiligung der vergangenen Wochen. So war auch die kürzlich ausgetragene Vereinsmeisterschaft ein voller Erfolg. Durchsetzen konnte sich hier Routinier Bernhard Wetterau, der bei gleichem Spielverhältnis lediglich einen Satz besser war als der zweitplatzierte Alexander Schäfer.

TV HERINGEN

Nach dem Abstieg aus der Hessenliga steht der TV Heringen erneut vor einer schweren Saison. Das Team um Mannschaftsführer Johannes Rühlmann musste einen großen Aderlass hinnehmen. Von den Topspielern ist nur Dusan Snasel übrig geblieben (siehe Interview unten).

Auf- und Abstiegsregelung: 1 Aufsteiger, 3 Absteiger, Relegation: Der Zweite sowie der Viertletzte.

Von Hartmut Wenzel

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