Basketball-Turnier in Bad Hersfeld

Alai Barite: „Die Jungs konnten wieder zocken“

Artistisch: Beim Basketball-Turnier der TV Hersfeld Titans hängt ein Spieler der SiegerMannschaft „Young Guns“ am Korb.
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Artistisch: Beim Basketball-Turnier der TV Hersfeld Titans hängt ein Spieler der SiegerMannschaft „Young Guns“ am Korb.

Die lange Corona-Pause hat ein Ende, in Bad Hersfeld wird wieder Basketball gespielt: Am vergangenen Sonntag wurde in der Geistalhalle ein 3x3-Turnier ausgetragen.

Bad Hersfeld - Ausgeschrieben war es für Herren- und U18 Teams im Rahmen der „3x3 Hessen-Tour“ - einer kleinen Turnierreihe, die derzeit durch das gesamte Bundesland geht (siehe Hintergrund).

Kurz nach 13 Uhr zeigte die große Uhr in der Halle, als der Anpfiff für den Basketball-Nachmittag erfolgte. Zuvor musste der Spielplan kurzerhand geändert werden, da nur elf statt zwölf Mannschaften bei der Anmeldung erschienen. „Eine von ihnen hatte auch noch eine halbe Stunde Verspätung, weil sie zunächst vor der falschen Halle stand“, erzählt Titans-Trainer Alai Barite und muss lachen. Am Ende habe man aber alles gut gemanagt und die Spielplanänderung sei das einzig Außerplanmäßige geblieben.

Neben fünf Mannschaften der TV Hersfeld Titans und zweien der TG Red Devils Rotenburg nahmen Teams des Hessischen Basketball Verbands (HBV), aus Nordhessen, Frankfurt und sogar Litauen teil. In zwei Gruppen spielte zunächst Jeder gegen Jeden, bevor es anschließend für die besten Acht in die K.o.-Phase ging.

Der Hersfelder Simon Tewes beim Wurf.

Unter den Augen der Verbandsmitglieder Heide Aust und Nicole Schade boten sich unterhaltsame und spannende Duelle, wobei die Spielart Drei gegen Drei von Natur aus eine besondere Dynamik verspricht. „Im Prinzip ist es eine Art moderner, schneller Streetball“, sagt Barite und erklärt: „Zehn Minuten lang wird mit jeweils zwölf Sekunden Angriffszeit auf nur einen Korb gespielt.“

Das Fazit des Bad Hersfelder Trainers und Abteilungsleiters war am Ende des Tages durchweg positiv: „Die Jungs konnten endlich mal wieder aktiv werden, einfach zocken und sich mit anderen messen.“ Insbesondere seine U18 hätte sich dabei im Herren-Feld wacker geschlagen und gegen die erfahrenen Gegner eine gute Leistung gezeigt.

Als Mit-Organisator war er auch mit dem Ablauf zufrieden: Es sei fair zugegangen, habe keine Verletzungen gegeben und insgesamt sei alles einwandfrei gelaufen. Beim Verband habe er daher auch schon eine Wiederholung angeregt, vielleicht als „Lückenfüller“ in der Winterpause.

Einziger Wermutstropfen war vielleicht, dass es keines der lokalen Teams bis in die Platzierungsspiele schaffte. Er habe schöne Aktionen gesehen, doch bei dem ein oder anderen sei ein kleines Fitnessdefizit ans Licht gekommen, verrät Barite. Nach der langen Pause finde er dies aber nicht schlimm, die Hauptsache sei, alle hätten Spaß gehabt.

Im Finale gegen 19 Uhr standen sich schließlich die Young Guns aus Frankfurt und das Juniorteam des HBV gegenüber, wobei die Südhessen letztlich überzeugten und sich damit für das Hessen-Finale qualifizierten.

Im Spiel um Platz drei setzten sich die Ballers Inc. aus Bad Wildungen und Borken gegen die litauischen Jungs des Teams Amicus durch.

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