1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport

Eintracht Baunatal will Top-Leistung abrufen

Erstellt:

Von: Martin Scholz

Kommentare

Baunatals Linkshänder Kevin Trogisch gehört nach wie vor zu den Leistungsträgern bei den Drittliga-Handballern.
Baunatals Linkshänder Kevin Trogisch gehört nach wie vor zu den Leistungsträgern bei den Drittliga-Handballern. © Andreas Fischer

Keiner hat fünf Kilo zugenommen. Das hat Trainer Dennis Weinrich schon mal klargestellt. Ganz im Gegenteil: Wenn die Drittliga-Handballer des GSV Eintracht Baunatal heute Abend (18 Uhr, Rundsporthalle) gegen den SV Anhalt Bernburg aus der Weihnachtspause in den Punktspielbetrieb zurückkehren, dürften alle Akteure bestens vorbereitet sein. „Meine Spieler sind zum Glück selbstständig genug, um sich fit zu halten“, sagt Weinrich. Dabei war die spielfreie Zeit für die Eintracht ohnehin nur kurz, weil am vergangenen Wochenende ein Turnier in Rhumetal auf dem Programm stand. Ein paar Defizite (Abschlüsse und seitliches Bewegungsverhalten) hat Weinrich dort ausgemacht und ist trotz des aktuell fünften Tabellenplatzes in der Staffel Ost vorsichtig. „Wir haben das Hinspiel in Bernburg mit 32:29 gewonnen, aber es war ein heißes Ding. Bernburg hat als Tabellenneunter zwar mehr Niederlagen wie wir auf dem Konto, aber die waren meistens recht knapp.“ Besonders auf Nico Richter werden die Eintracht-Akteure achten müssen. Der Rechtsaußen der Bernburger führt mit 126 Toren die Torjägerliste der Staffel Ost an und dürfte auch in der Rundsporthalle die größte Gefahr für die Gastgeber darstellen. „Er wirft alle Siebenmeter, aber damit allein kommt er nicht auf diese Anzahl von Toren. Auch bei Tempo-Gegenstößen ist er oft erfolgreich und überhaupt einer der stärksten Außenspieler der Liga“, sagt Weinrich.

Dennoch macht sich der Trainer keine allzu großen Sorgen, denn der Baunataler Kader ist weitestgehend komplett – nur Aaron Henne muss wegen einer Schulterverletzung pausieren. Zuletzt war der Eintracht-Mittelblock mit Phil Räbiger und Fynn Reinhardt immer stärker geworden und dürfte auch dieses Mal zusammen mit dem kompletten Torwart-Trio wieder ein stabiler Rückhalt sein. Auch taktisch wird es im neuen Jahr keine Änderungen geben: „Wir spielen unser System weiter und wollen einfach unsere Top-Leistung abrufen“, sagt Weinrich, der froh ist über den regulären Samstags-Spieltag: „Dann können wir am Sonntagabend bei der Handball-WM das deutsche Spiel gegen Serbien sehen. Da kann man sich doch noch das eine oder andere abschauen.“ (Martin Scholz)

Auch interessant

Kommentare