Tischtennis-Verbandsliga

Doppel machen Unterschied bei Lüdersdorfs Sieg

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Auf ihn können sich seine Lüdersdorfer Teamkollegen verlassen: Christian Meise (links) hat in der Rückrunde seine acht Einzel alle gewonnen und gemeinsam mit Nikolas Schade (rechts) auch fünf der sechs Doppel. 

Hat der Tabellenführer der Tischtennis-Verbandsliga der Herren in die Erfolgsspur zurückgefunden?

Lüdersdorf/Kassel – Diese Frage kann noch nicht endgültig beantwortet werden. Fest steht dagegen: Der TTC Lüdersdorf feierte bei der abstiegsbedrohten dritten Vertretung der SVH Kassel einen 9:5-Erfolg.

Die Begegnung begann wie so oft für die Lüdersdorfer, die alle drei Eingangsdoppel ungefährdet gewannen. Aber seit der Heimniederlage gegen Außenseiter weiß man ja im Bebraer Stadtteil, dass eine 3:0-Führung noch lange nicht in einen Mannschaftssieg münden muss.

Auch diesmal lief es in den elf ausgetragenen Einzeln längst nicht so rund: Sechs gingen an den Titelaspiranten, fünf an die Kasseler.

Im vorderen Paarkreuz holten die Gäste zwei Zähler. Beim Stand von 3:0 rang Nikolas Schade die Nummer eins der SVH, Björn Sorger, in drei Sätzen 11:7, 11:5, 11:9 nieder. Dagegen unterlag Tobias Mangold dem Nachwuchstalent Tyler Köllner nach vier umkämpften Sätzen 1:3. Beim zweiten Kräftemessen der vier Spitzenkräfte wurden die Rollen getauscht. Jetzt musste sich Schade dem jungen Köllner beugen, der sich mit 11:6, 11:9 und 13:11 durchsetzte. Mangold dagegen brachte Sorger mit 11:8, 8:11, 11:9 und 11:5 dessen zweite Niederlage des Tages bei.

Auch im mittleren Paarkreuz wurden die vier zu vergebenden Punkte gleichmäßig verteilt. Der erneut überragende Lüdersdorfer Christian Meise gewann gegen Patrick Ruhland 3:1 und bezwang auch den stark eingeschätzten Martin Alexander in vier Sätzen. Marvin Schubert dagegen verließ zweimal als Verlierer den Tisch.

Gut erholt von seinen beiden Einzel-Niederlagen Ihringshausen zeigte sich Bastian Schade. Er besiegte Dirk Opfer und Alexander Salmen mit 3:0 jeweils deutlich. Dadurch baute er seine persönliche Bilanz in der Rückrunde auf 6:2 Siege aus. Giuseppe Palermo musste sich dagegen Salmen 1:3 beugen und brauchte gegen Opfer nicht mehr anzutreten, da Lüdersdorf da bereits mit 9:5 gewonnen hatte.

Am kommenden Sonntag, 1. März, steht für den TTC in seienr Lüdertalhalle das Lokalderby gegen den TTV Weiterode an. Nach dem Sieg über die SVH Kassel kann die Lüdersdorfer Sechs mit mehr Selbstvertrauen in diese Begegnung gehen. Zwar ist der TTC favorisiert, wenn aber Schubert und Palermo nicht aus ihrem Formtief herausfinden, könnte es für die Gastgeber gegen das sieglose und bereits abgestiegene Schlusslicht eine böse Überraschung geben.  red/twa

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