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Fußball-Gruppenliga: Doppeleinsätze und ein Derby

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Torjäger Nils Fischer (rechts in Blau) und die SG Aulatal haben einen super Saisonstart erwischt. In der Bildmitte Hohe Lufts Ibrahim Ousmann.
Torjäger Nils Fischer (rechts in Blau) und die SG Aulatal haben einen super Saisonstart erwischt. In der Bildmitte Hohe Lufts Ibrahim Ousmann. © Hartmut Wenzel

Mit einem Doppelspieltag geht es in der Fußball-Gruppenliga weiter. Am Freitagabend (19 Uhr) sind die SG Aulatal, der FSV Hohe Luft und der ESV Hönebach am Ball. Tabellenführer Eiterfeld/Leimbach spielt nur am Sonntag.

Bad Hersfeld – Gleich zwei Heimspiele hat Aufsteiger FSV Hohe Luft. Zunächst gastiert am Freitag ab 19 Uhr der Tabellenzweite Künzell bei den Hersfeldern, am Sonntag ab 15.30 Uhr bekommt die Elf von Trainer Waldemar Hafner es dann im Derby mit dem ESV Hönebach zu tun.

FSV Hohe Luft

„Wir haben zwei schwere Spiele vor uns. Zwei Punkte aus diesem Wochenende wären nicht schlecht.“ Das sagt Waldemar Hafner, Trainer des FSV Hohe Luft. Sein Team erwartet am Freitag ab 19 Uhr zunächst den noch verlustunktfreien TSV Künzell, dann am Sonntag im Derby den ESV Hönebach.

„Wir wollen an die konzentrierte Leistung der ersten Halbzeit bei der SG Aulatal anknüpfen“, sagt Hafner. Da führte der FSV, schenkte diese Führung dann aber wegen individueller Fehler nach der Pause her. Dazu müsse seine Mannschaft auch bei der Abwehr von Standards konzentrierter zu Werke gehen, fordert der Trainer, der gerade gegen die Künzeller seinem Team verordnet, erstmal „defensiv stabil zu stehen“. Verbessert hat sich die personelle Situation. Statt bislang bis zu sieben Akteuren fehlen derzeit nur noch Damian Piecha und Andy Rakk.

ESV Hönebach

„Ich hoffe, das war ein echter Befreiungsschlag“, sagt Tino Jäger, Trainer der Eisenbahnsportler, über das 6:2 seiner Elf in Horas. „In der Pause war es nochmal etwas lauter“, verrät Jäger. Dann platzte der Knoten. Jetzt gehe es darum, die positive Stimmung mitzunehmen in die Partien gegen Hofbieber (Freitag, 19 Uhr) und auf der Hohen Luft (Sonntag, 15 Uhr). Sechs Punkte wären ein Idealziel, das laut Jäger auch den etwas stockenden Saisonstart korrigieren würde. „Aber auch das Selbstvertrauen müssen wir uns erarbeiten. Wenn wir etwas nachlassen, dann reicht es nicht mehr. Auch gegen den FSV wird das kein Selbstläufer, sie sind Aufsteiger und bringen noch Euphorie mit.“ Dem ESV fehlen außerd dem langzeitverletzten Fabian Budesheim Kai Wollenhaupt (muskuläre Probleme), Moritz Herbig (Sprunggelenk) und Andreas Jäger (privat verhindert).

Um das bislang letzte Aufeinandertreffen der beiden in einem Punktspiel zu finden, muss man etwas blättern: In der später abgebrochenen Saison 2019/20 gewann der ESV erst 4:0 auf der Hohen Luft, später 3:0 auf eigenem Platz und stieg am Ende dank der Quotientenregelung in die Gruppenliga auf.

SG Aulatal

Mit dem Auswärtsspiel bei der SG Schlüchtern steht am Freitag (19 Uhr) eine schwere Aufgabe für die SG Aulatal an. Die Gastgeber haben ebenso wie die Spielgemeinschaft bislang alle drei Begegnungen gewonnen. Das andere Extrem wartet dann am Sonntag, wenn Aulatal um 15.30 Uhr in Oberaula auf Schlusslicht Oberzell/Züntersbach trifft, das bislang ohne jeden Zähler dasteht.

Aulatals Trainer Martin Friedrich will die Partie in Schlüchtern nicht als Standortbestimmung überbewerten. Er sagt stattdessen: „Es ist eine interessante und schwere Aufgabe. In Freitagsspielen kommt es immer darauf an, wer besser hineinfindet.“ Friedrich verweist auf die starken Flügelspieler Schlüchterns: Lars Jordan (7) und Leon Busch (3) haben bislang schon zehn Treffer erzielt. „Darauf müssen wir uns einstellen und beide in den Griff bekommen“, sagt er.

Mit Wille, Moral und Teamgeist hat seine Mannschaft bislang die volle Punktausbeute eingefahren – und zuletzt das Derby gegen Hohe Luft gedreht (4:2). „Wir halten zusammen und glauben an uns bis zum Abpfiff“, stellt Friedrich klar. Am Sonntag will er mit seinen Jungs gern auf eigenem Platz nachlegen. (Rainer Henkel und Sascha Herrmann)

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