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Fußball-Kreisoberliga: Doppelspieltag mit Topduell

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Sie wollen mehr: Hohenroda – hier Patrick Schleinig – trifft am Montag auf Spitzenreiter Neuenstein.
Sie wollen mehr: Hohenroda – hier Patrick Schleinig – trifft am Montag auf Spitzenreiter Neuenstein. © Friedhelm Eyert

Wieder ein Doppelspieltag in der Fußball-Kreisoberliga, diesmal am Samstag und Montag. Und wieder ist ein Topduell dabei. Am Montag trifft in Ransbach die FSG Hohenroda als Dritter auf Spitzenreiter Neuenstein.

Hersfeld - Rotenburg – Der Tabellenführer erwartet zum Start ins Wochenende schon am Freitag in Obergeis die SG Niederjossa/Breitenbach (19 Uhr). Der vergangene Sonntag hat gezeigt, dass das bislang verlustpunktfreie Neuenstein nicht unverwundbar ist. Die erste Saisonniederlage für Neuenstein fiel beim 2:5 gegen Niederaula recht deftig aus. „Irgendwann musste es ja passieren“, sagt Christian Pfeiffer. Neuensteins Coach will positive Lehren aus der Heimpleite ziehen. „In die nächsten Spiele gehen wir doppelt motiviert.“

Das wollen sowohl Dittlofrod/Körnbach, als auch die FSG Hohenroda. Dittlofrod bestreitet Samstag die vermeintlich leichte Aufgabe gegen Wildeck, Hohenroda erwartet Samstag in Mansbach mit Gudegrund einen Gegner, der ebenfalls machbar ist (15 Uhr).

Und am Montag kommt es zum Topduell, wenn Neuenstein in Ransbach aufkreuzt, auch dieses Spiel beginnt um 15 Uhr. Hohenroda hat auch durch das 3:3-Unentschieden in Dittlofrod Oberwasser bekommen. Die Partie hätte der Gast in der Schlussphase sogar gewinnen können, wenn Lars Rosenthal oder auch Marlon Weitz getroffen hätten. Weitz lief allein auf das Tor zu, hob den Ball über den herausgelaufenen Keeper Kornder und auch am Tor vorbei. Rosenthals Schuss aber parierte der Keeper mit den Fingerspitzen.

Überdies ist die Mannschaft durch Leon Mosebachs Stammzellenspende noch enger zusammengerückt. Sowohl am Samstag in Mansbach, als auch am Montag in Ransbach führt die FSG zusammen mit der DKMS-Fußballheldenaktion eine Typisierungsaktion durch. Teilnehmer müssen bei dieser Aktion nur eine Speichelprobe abgeben.

Aber auch in den anderen Begegnungen kribbelt es: So empfängt zum Beispiel schon am Samstag um 12.30 Uhr die Steinbacher Zweite Schlusslicht FV Friedlos, das am Montag beim Mitaufsteiger Kiebitzgrund/Rothenkirchen gastiert. „Noch ist das unten alles sehr eng“, stellt Paco Garcia fest. „Ich denke, wir haben aber eine Chance, wenn wir unser erstes Spiel gewinnen sollten.“ Friedlos´ Trainer hofft, dass dies möglichst bald sein wird. Denn schon seit zwei Wochen ist das Schlusslicht auch personell wieder komplett. „Wir schlagen uns zumeist selbst, weil wir unsere Chancen nicht verwerten“, sagt Garcia.

Die Gegner am Wochenende seien nicht ohne. „Bei der Hessenliga-Reserve weißt du nie, wer aufläuft.“ Er rechnet fest damit, dass der eine oder andere aus dem erweiterten Kader der ersten Mannschaft dabei sein wird.

Niederaula/Kerspenhausen weiß, dass es nichts nutzen wird, sich im strahlenden Schein des Sieges in Neuenstein zu sonnen. „Wir müssen jetzt am Samstag gegen Friedewald/Ausbach nachlegen“, sagt Ernest Veapi. Sonst sei der Sieg nicht viel wert gewesen, ergänzt Niederaulas Trainer. Die Partie beginnt am Samstag um 16 Uhr, alle anderen bis auf Steinbach II - Friedlos um 15 Uhr. Das Niederaulaer Spiel am Montag gegen Bebra ist im Übrigen verlegt worden. Am Samstag stehen noch zwei Derbys auf dem Programm. Während Bebra den Stadtnachbarn Weiterode empfängt, erwartet Burghaun die SG Kiebitzgrund/Rothenkirchen. Beides sind überdies Duelle zwischen Tabellennachbarn. Die SG Haunetal ist spielfrei und spielt am Sonntag in Weiterode, während Wildeck nach Gudegrund muss. (Hartmut Wenzel)

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